Bruna bringt Spanien Regen und Sturmböen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Spanien

Bruna bringt Spanien Regen und Sturmböen

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Ein Tief mit Ansage

Die Ruhe hat ein Ende. Pünktlich zum Wochenende macht sich mit der Wetterfront „Bruna“ ein neues Tiefdruckgebiet auf den Weg nach Spanien — und es hat es in sich. Die Staatliche Wetteragentur Aemet warnt unmissverständlich vor einem massiven Wetterumschwung: Starkregen, Sturmböen und ein aufgewühltes Meer werden weite Teile des Landes in den kommenden Tagen in Atem halten. Wer jetzt noch glaubt, der Herbst sei nur eine Randnotiz, der wird eines Besseren belehrt.

Der Westen bekommt die Hauptlast zu spüren

Die Prognosen sind eindeutig: „Bruna“ formiert sich westlich der Azoren und zieht direkt auf den Nordwesten der Iberischen Halbinsel zu. Schon am Freitagmorgen müssen sich die Kanarischen Inseln auf heftige Schauer einstellen — besonders La Palma ist betroffen. Am Abend erreicht die erste Front dann Galicien, wo es zu kräftigen Gewittern kommen kann. Die Lage spitzt sich am Wochenende weiter zu: Zwischen Sonntag und Dienstag ziehen mehrere Tiefausläufer über den Westen des Landes und hinterlassen eine Spur der Verwüstung. Besonders in Andalusien, rund um Gredos und an der Atlantikküste Galiciens werden die Niederschläge extrem ausfallen.

Die Meteorologen warnen eindringlich vor den Folgen: Überschwemmungen in örtlichen Gebieten und stark steigende Flusspegel sind nicht auszuschließen. Zwar räumt die Aemet ein, dass die genaue Zugbahn des Tiefs noch unsicher ist, doch die Tendenz ist klar — Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Nicht nur Regen, auch Wind und Wellen

Doch „Bruna“ hat mehr im Gepäck als nur Niederschlag. In Höhenlagen Galiciens und im Kantabrischen Gebirge sind orkanartige Böen zu erwarten. Dazu gesellt sich eine ungemütliche See: An der galicischen Küste werden Wellen von fünf bis sechs Metern Höhe erwartet, in Andalusien immerhin noch um die vier Meter. Die Schifffahrt und der Küstenbetrieb müssen sich also auf herausfordernde Bedingungen einstellen.

Ein Silberstreif am Horizont

Die gute Nachricht? Ab Mittwoch soll sich die Lage langsam beruhigen. Ganz Entwarnung will die Aemet allerdings nicht geben: Einzelne kräftige Schauer könnten auch danach weiter auftreten, warnen die Experten. Es ist also nicht die Zeit für sorglose Spaziergänge an der Küste oder Wanderungen in den Bergen — zumindest nicht im Westen des Landes. Bruna sendet klare Signale: Der Herbst ist in Spanien angekommen, und er meint es ernst.

Quellen: Aemet und 20Minutos


Quelle: 20minutos.es

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