Stabil in Spanien, Regen auf Balearen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Ibiza

Stabil in Spanien, Regen auf Balearen

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Hochdruckzone dominiert das Festland

Während sich weite Teile des spanischen Festlands am Freitag von ihrer sonnigen Seite zeigen, braut sich über den Balearen Ungemach zusammen. Die Agentur für Meteorologie (AEMET) prognostiziert für die Inselgruppe einen Tag mit dichten Wolken und kräftigen Schauern, die insbesondere in den zentralen Stunden des Tages niedergehen sollen. Lokal können diese Niederschläge kräftig ausfallen und von Gewittern begleitet werden. Eine offizielle Warnung gilt derweil für Ibiza und Formentera, wo mit den stärksten Regenfällen gerechnet werden muss.

Regional unterschiedliche Bedingungen

An der mediterranen Küste sowie im östlichen Binnenland bleibt der Himmel wechselhaft. Entlang der Strände Kataloniens und der Valencianischen Gemeinschaft sind vereinzelte Regenschauer möglich, die aber meist schwach ausfallen. Der Morgen bringt in einigen Regionen zudem trübe Sicht: In Galicien, an der Kantabrischen Küste, in Melilla sowie im Osten von Albacete und am Unterlauf des Ebro können sich Nebelfelder bilden. Auf den Kanarischen Inseln bleibt der Staub der Calima in der Osthälfte noch präsent, trübt die Luft jedoch nur geringfügig.

Temperaturen mit zweierlei Gesicht

Die Quecksilbersäulen zeigen am Freitag eine gemischte Tendenz. Während die Höchstwerte an der Kantabrischen Küste, im Westen der Hochebenen sowie im Nordosten sinken, können sich die Bewohner Westgaliciens über steigende Temperaturen freuen. In den übrigen Landesteilen bleiben die Maxima stabil. Die Nachtwerte hingegen klettern fast überall auf der Halbinsel und auf den Balearen nach oben; lediglich auf den Kanaren ist ein leichter Rückgang zu erwarten. In den Hochlagen der Pyrenäen ist mit leichtem Frost zu rechnen.

Windverhältnisse im Detail

Der Ostwind weht über dem Alborán-Meer und der Straße von Gibraltar mit moderater Stärke, wobei er im Bereich der Meerenge zeitweise kräftig auffrischen kann. Sonst bleibt der Wind überwiegend schwach und dreht im Binnenland aus variablen Richtungen. An der Mittelmeerküste und im Kantabrischen Meer frischt er aus Osten auf, während die östlichen Balearen einen Nordwind erwarten. Auf den Kanaren bleibt es windschwach und uneinheitlich. Wie die AEMET in ihrem jüngsten Wetterbericht darlegt, ergibt sich damit ein insgesamt ruhiges Bild – von den balearischen Ausnahmen abgesehen.


Quelle: europapress.es

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