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CaixaBank verdient 4,96 Milliarden Euro in neun Monaten
Starke Performance trotz schwierigem Umfeld
Die CaixaBank hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 4.962 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das spanische Geldinstitut in einer Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht CNMV bekannt gab.
Besonders erfreulich zeigt sich die Entwicklung bei der Kundengewinnung: Die Bank konnte ihre Kundenbasis in Spanien und Portugal um 480.000 auf insgesamt 21,1 Millionen Menschen ausbauen. Konzernchef Gonzalo Gortázar sprach von einem "soliden und ausgewogenen Wachstum" und verwies auf die fortschreitende digitale Transformation des Unternehmens.
KI-Investitionen und Zinsentwicklung
Ein zentraler Baustein der Strategie sind Investitionen in künstliche Intelligenz und moderne Technologien. Laut Gortázar zeigen sich bereits heute spürbare Verbesserungen bei der Kundenerfahrung und der kommerziellen Leistungsfähigkeit.
Der Zinsüberschuss legte um 2,9 Prozent auf 8,186 Milliarden Euro zu, während die Provisionseinnahmen um 7,7 Prozent auf 4,182 Milliarden Euro kletterten. Ein wesentlicher Treiber waren die Einnahmen aus der Vermögensverwaltung: Hier verzeichnete die Bank ein Plus von 12,5 Prozent auf 1,669 Milliarden Euro. Rückläufig entwickelten sich dagegen die klassischen Bankgebühren, die um 0,9 Prozent auf 1,513 Milliarden Euro sanken.
Wachstum beim Kreditgeschäft
Das gesamte Geschäftsvolumen erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 1,16 Billionen Euro. Besonders deutlich wuchs das Kreditportfolio: Bei Unternehmenskrediten legte die Bank um 11,4 Prozent auf über 19 Milliarden Euro zu, bei Immobilienfinanzierungen um 7 Prozent und bei Konsumentenkrediten um fast 10 Prozent.
Die verwalteten Kundengelder stiegen auf 760,4 Milliarden Euro. Ein bemerkenswerter Erfolg gelang bei den Nettomittelzuflüssen in Investmentfonds, Sparversicherungen und Pensionspläne: Hier verbuchte das Institut 15,2 Milliarden Euro in den letzten zwölf Monaten - ein Anstieg von fast 18 Prozent.
Qualität und Kapitalausstattung
Die Bilanzqualität verbesserte sich weiter: Die Quote notleidender Kredite fiel auf 1,76 Prozent, während die Risikovorsorge bei 82 Prozent liegt. Die Kernkapitalquote (CET1) erreichte 12,5 Prozent - belastet durch ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro, dessen Laufzeit kürzlich um drei Monate bis Ende Januar 2027 verlängert wurde.
Die Tochtergesellschaft Imagin, die sich an junge Kunden richtet, zählte Ende September 4,3 Millionen Nutzer und wuchs beim Geschäftsvolumen um 18 Prozent auf rund 24,3 Milliarden Euro. Die portugiesische Tochter BPI steuerte 339 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei.
Dividende und Aktionärsvergütung
Wie das Institut mitteilte, wird der Verwaltungsrat eine Zwischendividende von 18,44 Cent brutto pro Aktie ausschütten. Die Zahlung erfolgt am 6. November und entspricht 40 Prozent des Nettogewinns aus dem ersten Halbjahr. Insgesamt schüttet die Bank damit 1,281 Milliarden Euro an ihre Aktionäre aus.
Der Dividendenplan sieht vor, zwischen 50 und 60 Prozent des Konzerngewinns in bar auszuschütten. Die zweite Tranche soll im April 2027 nach Zustimmung der Hauptversammlung folgen. Wie das spanische Wirtschaftsportal Expansion berichtet, reiht sich CaixaBank damit in die Riege der dividendestarken europäischen Geldhäuser ein.
Quelle: europapress.es