
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Zehn Festnahmen nach Razzia gegen Drogenstützpunkte
Drogenhandel in Wohnungen
Im Madrider Stadtteil Carabanchel ist der Polizei ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Eine gemeinsame Operation von Nationalpolizei und kommunaler Polizei führte zur Festnahme von zehn Verdächtigen. Wie die Behörden mitteilten, wurden drei Wohnungen als Verkaufsstellen für Betäubungsmittel identifiziert und ausgehoben.
Ermittlungen seit 2024
Die Ermittlungen zu den drei Objekten liefen bereits seit Oktober des Vorjahres. Auslöser waren zunächst Sicherstellungen von Drogen im öffentlichen Raum, die von Käufern stammten. Die Ermittler beobachteten anschließend einen regen Besucherverkehr in den betroffenen Wohnungen, wobei die Personen diese nach kurzer Zeit wieder verließen.
Waffen und Drogen sichergestellt
Am 1. September erfolgte dann der Zugriff: Bei Durchsuchungen der Wohnungen stellten die Einsatzkräfte fünf Kilogramm Haschisch, 66 Gramm Marihuana sowie mehrere unerlaubte Waffen sicher. Darunter befanden sich zwei Macheten, ein Gewehr für die Großwildjagd und ein Magazin für eine Pistole mit 15 Patronen Kaliber 9 mm. Zudem beschlagnahmten die Beamten verschiedenen Schmuck.
Verdächtige der Justiz übergeben
Bei den Festgenommenen handelt es sich um sieben Männer und drei Frauen. Ihnen wird ein Verstoß gegen das Gesundheitsgesetz vorgeworfen. Alle Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der zuständigen Justizbehörde vorgeführt, wie es in einem gemeinsamen Kommuniqué der beiden Polizeikräfte heißt.
Quelle: europapress.es