
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Trauer um Fátima Báñez nach Zugunglück
Ein Leben für Politik und Wirtschaft
Der Tod von Fátima Báñez hat in Spanien tiefe Bestürzung ausgelöst. Die ehemalige Ministerin für Arbeit und Soziales kam bei dem schweren Zugunglück ums Leben, das sich am Mittwoch in der Provinz Toledo ereignete. Die Nachricht wurde am Donnerstag von der Arbeitgebervereinigung CEOE bestätigt, deren Stiftung die 59-Jährige seit 2018 vorstand.
Politiker würdigen Engagement
Fernando López Miras, Regierungschef von Murcia, zeigte sich in einer ersten Reaktion tief betroffen. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb er: „Eine unermüdliche, intelligente und nahbare Frau, deren Einsatz für Spanien ein Vorbild für uns alle war und sein wird." Er sprach der Familie und der konservativen Partei PP sein Beileid aus.
Báñez, die für ihre soziale Ader bekannt war, prägte zwischen 2011 und 2018 die Arbeitsmarktpolitik des Landes. Ihr Weg führte sie an diesem Tag jedoch zurück in die Wirtschaft: Sie war auf dem Weg zu einem Unternehmertreffen in Sevilla, als ihr Zug nahe der Gemeinde Urda von einem Hochgeschwindigkeitszug erfasst wurde. Beide Züge waren zuvor in Madrid gestartet.
Quelle: europapress.es