
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Königspaar besucht Verletzte nach Zugunglück
König fordert lückenlose Aufklärung
Rund eineinhalb Stunden verbrachten König Felipe VI. und Königin Letizia am Mittwoch im Universitätskrankenhaus von Toledo. Der Besuch galt den Verletzten des schweren Zugunglücks, das sich am Vortag in der Nähe von Urda ereignet hatte. Beide waren sichtlich betroffen, als sie das Krankenhaus verließen.
Der Monarch äußerte sich im Anschluss mit ernster Miene zur aktuellen Lage. Die laufenden Ermittlungen müssten nun klären, wie und warum es zu dieser Katastrophe habe kommen können, so Felipe VI. Darüber hinaus müsse geprüft werden, welche Maßnahmen zu ergreifen seien, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Der Zugang zu den Verletzten war für das Königspaar nicht der erste Termin dieser Art – doch die Umstände machten den Besuch zu einem besonders emotionalen. Die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal informierten die Monarchen während des Rundgangs über den Zustand der Patienten.
Unglücksort nahe Urda
Der Zusammenstoß zwischen einem AVE und einem Iryo-Zug hatte am Dienstag für Entsetzen gesorgt. Die Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz, um Verletzte zu bergen und zu versorgen. Die genaue Unfallursache ist bislang noch unklar; die zuständigen Behörden haben umfangreiche Untersuchungen eingeleitet.
Die Region steht nach dem Unglück unter Schock. Neben der königlichen Anteilnahme wurden auch von politischer Seite Kondolenz- und Beileidsbekundungen ausgesprochen. Die Sicherheitsbehörden haben angekündigt, die Ermittlungen mit Hochdruck voranzutreiben.
Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, bleibt die Lage für mehrere der Verletzten weiterhin ernst. Die Klinik in Toledo ist auf die Versorgung Schwerverletzter spezialisiert und hatte die Patienten unmittelbar nach dem Unglück aufgenommen.
Quelle: europapress.es