
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Starke Regenfälle überfluten Region um Gandia
Dauerregen sorgt für hohe Niederschlagsmengen
Die Region um die Städte Gandia und Oliva ist in der vergangenen Nacht von ergiebigen Regenfällen heimgesucht worden. Wie die staatliche Wetteragentur AEMET mitteilte, fielen in dem Gebiet zwischen den beiden Küstenstädten zwischen 80 und 100 Liter pro Quadratmeter. Auch im nördlichen Teil der Marina Alta registrierten die Meteorologen erhebliche Mengen von 60 bis 80 Litern.
Besonders betroffen war die Gemeinde Miramar, wo innerhalb von zwölf Stunden fast 92 Liter pro Quadratmeter gemessen wurden. In Pego waren es rund 71 Liter, und am Strand von Rabdells in Oliva kamen immerhin noch fast 49 Liter zusammen. Die Messstationen des privaten Netzwerks Avamet bestätigten mit Werten nahe der 100-Liter-Marke die Intensität des Dauerregens in der Safor-Region.
Ein besonderes Wetterphänomen
Die Ursache für die ungewöhnlich hohen Wassermengen liegt laut AEMET in einer speziellen Windkonstellation. Westliche Bergwinde vom Land treffen dort auf küstennahen Ostwind vom Meer, was eine Konvergenzzone bildet. Diese Bedingungen begünstigen die Entstehung von Wolken mit geringer vertikaler Ausdehnung. Anders als bei typischen Gewittern blieben Blitze aus, doch die Wolken produzierten dafür anhaltende und ergiebige Niederschläge.
Wie die Behörden weiter mitteilten, hielten die Regenfälle auch am Morgen noch an. Allerdings fielen die Niederschläge nun deutlich schwächer aus und konzentrierten sich auf das Küstengebiet zwischen der Safor und der Marina Alta. Die Lage bleibt dort angesichts der bereits gesättigten Böden angespannt, auch wenn die Intensität im Tagesverlauf nachließ.
Quelle: europapress.es