
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Notunterkünfte für Räumungsbetroffene
Befristete Lösung nach Zwangsräumung
Die Stadtverwaltung von Palma hat für die von der Räumung des ehemaligen Stadtgefängnisses betroffenen Menschen eine Übergangslösung geschaffen. Auf dem Gelände der Zentralen Feuerwache wurden vier vorgefertigte Containerinstallationen aufgestellt. Diese bieten denjenigen, die keine unmittelbare alternative Unterkunft vorweisen können, eine Schlafmöglichkeit für maximal zwei Nächte.
Betriebszeiten und Ausstattung
Die temporären Module sind nach Angaben der Stadtverwaltung klimatisiert und mit Feldbetten ausgestattet, die vom Roten Kreuz zur Verfügung gestellt wurden. Der Zugang ist ausschließlich in den Nachtstunden möglich, konkret zwischen 19:30 Uhr und 09:00 Uhr. Die Einrichtung der Container erfolgte in Absprache mit den städtischen Feuerwehrkräften.
Keine Beeinträchtigung des Rettungsdienstes
Die Stadtverwaltung betont, dass die Installation der Notunterkünfte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nicht einschränkt. Für die Einsatzfahrzeuge existiert eine separate Ausfahrt, die zudem mit einer Ampelschaltung ausgestattet ist, um eine bevorrechtigte Durchfahrt im Notfall zu gewährleisten.
Unterstützung durch Sozialdienste
Parallel zur Bereitstellung der Container sind Mitarbeiter der Stiftung La Sapiència, einer sozialen Einrichtung des Bistums Mallorca, im Einsatz. Sie unterstützen die städtischen Sozialdienste bei der Betreuung und Begleitung der betroffenen Personen. Die Zwangsräumung der etwa 70 verbliebenen Bewohner des alten Gefängnisgebäudes hatte am selben Tag begonnen, an dem die Notunterkünfte in Betrieb genommen wurden, wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet.
Quelle: europapress.es