Nobelpreisträger unterstützt Granadas Kultur-Bewerbung

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Granada

Nobelpreisträger unterstützt Granadas Kultur-Bewerbung

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Granada bekommt prominente Unterstützung im Rennen um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2031. Der Physik-Nobelpreisträger Michel Mayor hat sich der offiziellen Kandidatur der andalusischen Stadt angeschlossen. Wie die Organisatoren mitteilten, will man mit der Unterstützung des renommierten Astronomen gezielt die Verbindung von Forschung und Kultur als Markenzeichen des Projekts stärken.

Der Schweizer Wissenschaftler, der 2019 für die Entdeckung des ersten Exoplaneten um einen sonnenähnlichen Stern ausgezeichnet wurde, ist nicht der erste prominente Fürsprecher der Bewerbung. Bürgermeisterin Marifrán Carazo betonte, dass die Stadt mit ihrer Universität und mehreren Forschungseinrichtungen ein starkes wissenschaftliches Fundament besitze. Der Beitritt des Obersten Rats für wissenschaftliche Forschung (CSIC) zum Konsortium Granada 2031 unterstreiche diesen Ansatz, Wissen und kulturelle Praxis zusammenzuführen.

Wissenschaft trifft Kultur

Mayors Unterstützung fällt mit einem Besuch in Granada zusammen. Der Astrophysiker nahm an einem internationalen Symposium des Instituts für Astrophysik von Andalusien (IAA-CSIC) teil. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe sprach er zudem im Zentrum Federico García Lorca über seine Forschung und die Suche nach erdähnlichen Planeten. Die Wahl dieses kulturell bedeutenden Ortes sehen die Verantwortlichen als Beleg für das Konzept, wissenschaftliche Spitzenleistung mit Kultur zu verknüpfen.

Die Stadtverwaltung wertet den Zuspruch des Nobelpreisträgers als wichtiges Signal. Man wolle zeigen, dass Kultur nicht nur Kunst und Tradition umfasse, sondern auch Forschung, Wissensvermittlung und Innovation einschließe. Das Institut für Astrophysik von Andalusien, eines von sechs CSIC-Zentren in der Provinz, trägt mit seiner internationalen Vernetzung maßgeblich zu diesem Anspruch bei.


Quelle: europapress.es

Mehr aus Granada & Andalusien