
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Málaga trauert um jungen Eisenbahner
Bestätigung durch die Familie
Die Familie des 22-jährigen David Reina hat die traurige Gewissheit: Der junge Mann aus Málaga ist eines der Opfer des schweren Zugunglücks in Urda (Provinz Toledo). Er befand sich in dem verunglückten Hochgeschwindigkeitszug, als sich der Unfall am Mittwoch ereignete.
Auf dem Weg nach Hause
Der junge Eisenbahnmechaniker, der seine Ausbildung im Bahnbereich in Málaga absolviert hatte, saß im achten Waggon des AVE-Zuges. Er war auf dem Rückweg in seine Heimat, um einige Tage bei seiner Familie zu verbringen. Seit dem Unglück hatten Angehörige und Freunde fieberhaft nach Hinweisen auf seinen Verbleib gesucht.
Anteilnahme aus der Politik
Die Nachricht hat in Málaga tiefe Betroffenheit ausgelöst. Oberbürgermeister Francisco de la Torre sprach der Familie und den Freunden sein Beileid aus. In einer Mitteilung betonte er, die Stadt teile den Schmerz der Angehörigen. Auch aus Rincón de la Victoria, wo David Reina aufgewachsen ist, kamen kondolierende Worte. Die Gemeinde zeigte sich „zutiefst betroffen“ von der traurigen Nachricht und drückte ihre Verbundenheit mit der Familie aus.
Bilanz des Unglücks
Das Zugunglück in Urda, bei dem zwei Hochgeschwindigkeitszüge verwickelt waren, fordert nach vorläufigen Angaben 69 Todesopfer und mehr als 200 Verletzte. Insgesamt befanden sich 538 Menschen an Bord der Züge. Die Behörden gehen weiterhin von einer hohen Dunkelziffer aus, die genaue Ursache des Unglücks ist Gegenstand der Ermittlungen. Wie die Familie mitteilte, war David Reina, dessen Onkel und Großvater bei der örtlichen Polizei arbeiten, ein leidenschaftlicher Eisenbahner, der in seinem Beruf aufgegangen ist.
Quelle: europapress.es