
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Kletterin nach Steinschlag in 140 Metern Höhe gerettet
Alpine Rettungsaktion nach Steinschlag
Die Rettungskräfte der Region Murcia haben am Mittag eine verletzte Kletterin aus einer senkrechten Felswand befreit. Der Vorfall ereignete sich in der Sierra del Buey, einem Klettergebiet im Gemeindegebiet von Jumilla.
Den Angaben des Koordinierungszentrums 1-1-2 zufolge war die 32-jährige Frau gegen 13:34 Uhr von einem herabstürzenden Stein am Bein getroffen worden. Durch die Wucht des Aufpralls verlor sie offenbar die Fähigkeit, sich selbstständig aus der Wand zu befreien und blieb in etwa 140 Metern Höhe in ihrem Seilsystem hängen.
Koordinierte Rettungskette
Die Einsatzleitung entsandte umgehend einen Umweltbeamten der örtlichen Verwaltung sowie einen Rettungshubschrauber der Generaldirektion für Bürgersicherheit und Notfälle. An Bord befanden sich speziell ausgebildete Höhenretter des Konsortiums für Brandbekämpfung und Rettung (CEIS).
Die Bergungsspezialisten seilten sich zu der Verletzten ab und sicherten sie für den Transport. Anschließend wurde die Frau per Helikopter aus dem unwegsamen Gelände geflogen und an eine Intensivtransportambulanz des Gesundheitsdienstes 061 übergeben.
Medizinische Erstversorgung und Klinikeinweisung
Das Rettungsteam des Servicio Murciano de Salud versorgte die Frau noch am Ort des Geschehens. Nach der Erstversorgung entschieden die Sanitäter, die Patientin in das Krankenhaus Virgen del Castillo in der Nachbarstadt Yecla zu transportieren. Über den genauen Zustand der Kletterin machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben.
Der Einsatz zeigt erneut die Risiken des Klettersports in abgelegenen Felsformationen, wo schnelle medizinische Hilfe nur über den Luftweg möglich ist. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, verlief die Rettungsaktion ohne Zwischenfälle.
Quelle: europapress.es