Brand in Benicarló: Verdächtiger festgenommen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Benicarlo

Brand in Benicarló: Verdächtiger festgenommen

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Festnahme nach Großeinsatz

Die spanische Guardia Civil hat einen 42-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, den gestrigen Wohnungsbrand in Benicarló verursacht zu haben. Wie die Behörden mitteilten, wird dem Mann grobe Fahrlässigkeit und Sachbeschädigung zur Last gelegt. Die genauen Umstände, die zu dem Brandausbruch führten, sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Chronologie des Feuerwehreinsatzes

Der Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen in einem vierstöckigen Wohngebäude mit 26 Einheiten. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer in einer Wohnung im vierten Stock aus. Die Feuerwehr sprach von einem „erheblichen Ausmaß“ der Flammen in der Anfangsphase.

Gegen 11:00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die betroffene Wohnung wurde vollständig zerstört. Über die Terrassengänge griffen die Flammen auf die Fassadendämmung eines angrenzenden Gebäudes über.

Evakuierung von rund 100 Anwohnern

Zunächst evakuierten Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei etwa 40 Personen aus dem unmittelbar betroffenen Bereich. Angesichts der Intensität des Feuers weitete sich die Evakuierung jedoch auf das gesamte Gebäude aus. Insgesamt mussten rund 100 Bewohner ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.

Abschluss der Löscharbeiten

Drei Löschzüge sowie eine Führungs- und eine Kommandoeinheit des Konsortiums der Provinzialfeuerwehr waren im Einsatz. Gegen 12:30 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer vollständig gelöscht. Eine Einheit verblieb bis zum Mittag vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen und die Brandstelle zu überprüfen. Die übrigen Kräfte konnten abrücken.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, dauern die Ermittlungen zur genauen Brandursache an. Der Festgenommene muss sich nun wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Brandstiftung verantworten.


Quelle: europapress.es

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