255 Migranten in drei Booten gerettet

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Kanarische Inseln

255 Migranten in drei Booten gerettet

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Einsatztag auf dem Atlantik

Zwischen Mitternacht und dem Mittag des Samstags haben Einsatzkräfte der spanischen Seenotrettung (Salvamento Marítimo) und der Guardia Civil insgesamt drei Schlauchboote beziehungsweise Kanus mit etwa 255 Menschen an Bord aus dem Meer vor den Kanarischen Inseln geholt. Die Behörden bestätigten die Zahlen am späten Vormittag.

Größter Einsatz vor Lanzarote

Der zuletzt gemeldete Fall betrifft ein Schlauchboot mit 143 Passagieren, darunter zehn Frauen und fünf Minderjährige. Das Boot wurde in Gewässern nahe der Insel Lanzarote gesichtet. Der Rettungsschlepper „Guardamar Polimnia“ übernahm die Bergung, koordiniert vom Rettungszentrum in Las Palmas. Die Ankunft im Hafen von Arrecife wurde für etwa 13:00 Uhr erwartet.

Zwei Boote vor El Hierro eskortiert

Nahezu zeitgleich lief eine weitere, zweigeteilte Rettungsaktion vor der Insel El Hierro. Die Patrouillenboote „Río Guadiato“ der Guardia Civil und „Guardamar Urania“ begleiteten zwei Boote, die etwa 20,3 Kilometer (rund elf Seemeilen) vor der Küste bei La Restinga geortet worden waren. Die Kontrolle übernahm das Rettungszentrum in Teneriffa. In den beiden begleiteten Kanus befanden sich nach Angaben der Behörden 44 beziehungsweise 68 Menschen. Beide Boote erreichten den Hafen von La Estaca am Vormittag.

Die kanarische Route bleibt eine der gefährlichsten Migrationswege nach Europa. Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres kamen Zehntausende Menschen über den Seeweg auf die Inseln. Die Behörden rechnen angesichts der Wetterlage mit weiterhin hohen Ankünften.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Einsatzzentralen berichtet, wurden alle geborgenen Personen nach der Ankunft medizinisch erstversorgt.


Quelle: europapress.es

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