Jerez ehrt Motorsport-Pioniere und feiert seine Faszination

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Jerez de la Frontera

Jerez ehrt Motorsport-Pioniere und feiert seine Faszination

von Redaktion

Eine Stadt im Rhythmus des Motorsports

Am 23. April 2026 fand in Jerez de la Frontera, Andalusia, ein umfangreiches Programm rund um den Motorsport statt, wie eine Mitteilung der Stadtverwaltung dokumentiert. Den Auftakt bildete eine große Motorrad-Karawane, die vom Circuito de Jerez-Ángel Nieto zur Alameda Cristina führte und Tausende von Fans zusammenbrachte. Bürgermeisterin María José García-Pelayo begleitete die Teilnehmer auf dieser Strecke.

Auszeichnungen für sportliche und wirtschaftliche Verdienste

Der Höhepunkt des Tages war die Verleihung der VIII Premios del Motor Ciudad de Jerez. Die Auszeichnungen, die sportliche, kulturelle oder wirtschaftliche Leistungen im Zusammenhang mit dem Motorsport ehren, wurden an vier Personen vergeben. Die Preisträger waren der Pilot José Antonio Rueda, der Ex-Pilot Jorge Lorenzo, der Unternehmer Jesús Ruiz Ferreiro und der Journalist Juan Antonio Lladós. Lorenzo konnte, wie berichtet wurde, aufgrund einer Erkrankung nicht persönlich anwesend sein.

Bürgermeisterin García-Pelayo würdigte bei der Zeremonie die Arbeit des Consejo Local del Motor, der die Veranstaltung organisierte und das Motorradfahren ganzjährig fördert. Sie betonte die besondere Verbindung der Stadt zum Circuito de Jerez: “Jerez ist eine Stadt, die wie der Circuito vibiert.”

Die Preisträger und ihre Verbindung zu Jerez

José Antonio Rueda, der seine erste Moto3-Victory in Jerez erreichte, dankte für den Preis “vor den Fans und an diesem Wochenende des Großen Preises von Jerez”. Er sprach von einer besonderen Verbindung zu diesem Ort, die seit seiner Kindheit besteht.

Der Unternehmer Jesús Ruiz Ferreiro wurde für seine vierzigjährige berufliche Entwicklung in Jerez und seinen Beitrag zum Ruf des Circuits ausgezeichnet. In seiner Rede hob er die Bedeutung der lokalen Wirtschaft für den Circuit hervor: “Der Motor ist eine Art, das Leben zu leben und zu genießen.”

Der Journalist Juan Antonio Lladós erhielt einen Ehrenpreis für seine Medienarbeit zur Verbreitung der Motorsportwelt auf verschiedenen Ebenen. Er bezeichnete die Atmosphäre und die Fans des Jerez-Circuito als “unvergleichlich”.

Ein Circuit, der durch seine Gemeinschaft definiert wird

Pepe Hermosín, der städtische Vizepräsident des Consejo Local del Motor, verwies auf eine vorangegangene Gala zum 40. Jahrestag des Circuits. Die dort versammelten legendären Piloten und Persönlichkeiten waren sich, laut Hermosín, einig: Der Circuito de Jerez-Ángel Nieto sei der beste weltweit – nicht wegen des Asphalts oder des Klimas, sondern wegen seiner enthusiastischen Fangemeinde.

Die Preisverleihung endete mit einer gemeinsamen Fotografie der Preisträger mit Vertretern der Stadtverwaltung und der Jury. Das Festprogramm wurde anschließend mit musikalischen Darbietungen und DJ-Sets fortgesetzt, unter anderem mit einer Performance der Gruppe Maestros Cerveceros, die als Tribut für die von Unwettern Anfang des Jahres betroffenen Einwohner von Grazalema gedacht war.

Quelle: Mitteilung des Ayuntamiento de Jerez, veröffentlicht via Europa Press.

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