
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Marbella vollendet historische Strandordnung
Ein langjähriger Prozess findet seinen Abschluss
Die Stadtverwaltung von Marbella hat einen administrativen Prozess beendet, dessen Anfänge weit zurückreichen. Nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung wurden die Zulassungen für 132 Strandliegen-Lose vergeben. Dieser Schritt markiert, wie die Stadt berichtet, die finale Regularisierung eines der emblemischen Dienstleistungen an der Küste.
Bürgermeisterin Ángeles Muñoz, die die Übergabe der Zulassungsbescheide im Parque del Mediterráneo zusammen mit dem für Strande verantwortlichen Stadtrat Diego López vorstellte, bezeichnete die Maßnahme als einen "historischen Schritt zur Modernisierung und zur definitiven Stabilisierung" dieses Sektors. Das primäre Ziel der Stadt sei es, "den traditionell in diesem Bereich tätigen Professionellen rechtliche Sicherheit zu geben", erklärte Muñoz.
Rechtssicherheit und langfristige Planung als Kernziele
Die Vergabe erfolgte laut Angaben der Bürgermeisterin "unter strikter Einhaltung der geltenden Rechtsordnung und mit absoluter Transparenz". Die daraus resultierenden Verträge können eine Laufzeit von bis zu acht Jahren erreichen. Diese verlängerte Konzessionsdauer soll den Betrieben ermöglichen, "ihre Aktivität mit größerer Stabilität und Planungsfähigkeit zu entwickeln", so Muñoz gegenüber den Medien. "Heute bieten wir ihnen Garantien, um für die Zukunft zu planen und zu investieren", führte sie weiter aus.
Die Bürgermeisterin würdigte den Einsatz sowohl der Zulassungsempfänger als auch der städtischen Techniker und der beteiligten Dienststellen in einem "langen und komplexen" Verfahren. Besonders hob sie die Zusammenarbeit der Strandabteilung und des Vergabedepartements hervor. "Hinter jedem Los stehen viele Jahre Erfahrung, täglicher Einsatz und familiäre Opfer", betonte Muñoz.
Von einem Zustand der Dokumentlosigkeit zur systematischen Ordnung
Muñoz rekapitulierte den umfassenden Regularisierungsprozess verschiedener Küstennutzungen, den die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren initiiert hatte. "Als wir 2007 antraten, existierte kein einziges Papier", erklärte die Bürgermeisterin in Bezug auf das Jahr, in dem sie die Führung der damals eingesetzten Verwaltungskommission übernahm. Diese wurde nach der Auflösung des Rathauses aufgrund von Korruptionsvorwürfen gegen die frühere GIL-Partei installiert.
Seitdem wurde Schritt für Schritt eine Ordnung für Strandbars, Massagezonen, Wasserparks, Kioske und nautische Aktivitäten eingeführt. Die Strandliegen bildeten nun den letzten Baustein dieser systematischen Neuordnung der marbellischen Küstenwirtschaft.
Modernisierung der Strandinfrastruktur geht weiter
Parallel zur administrativen Regularisierung betonte die Bürgermeisterin die täglichen Arbeiten der städtischen Dienststellen für Strandpflege, einschließlich nächtlicher Reinigung, Sandnachschüttung und Küstenaufbereitung. "Der Strand ist eines unserer Haupttouristenattraktionen und ein natürliches, wirtschaftliches und soziales Erbe, das wir gemeinsam weiter pflegen müssen", sagte Muñoz.
Sie listete mehrere Maßnahmen auf, die das Rathaus dieses Jahr zur weiteren Verbesserung der Küste vorantreibt: die Installation neuer, nachhaltiger öffentlicher Toiletten, die Renovierung von über 1.000 Metern zugänglicher Holzpromenaden und ein Plan zur Ausweitung der Rettungs- und Erste-Hilfe-Stationen.
Ausblick: Neue Pläne für verlängerte Betriebszeiten
Zudem gab Muñoz einen Ausblick auf die weitere Entwicklung. Der neue Strandplan, der von der Regionalregierung Andalusiens für den Zeitraum 2026-2029 genehmigt wurde, werde ermöglichen, die Betriebszeiten zahlreicher Stranddienstleistungen zu verlängern. Dies soll, wie die Bürgermeisterin sagte, "die Wirtschaftsaktivität und die mit der Küste verbundene Arbeitsplatzschaffung fördern".
Alle diese Maßnahmen gehören laut ihren Aussagen zu einem übergeordneten Fahrplan, um weiterhin "zu moderneren, zugänglichen, nachhaltigen und sicheren Stränden mit Qualitätsdienstleistungen zu gelangen, die dem touristischen Führungsanspruch Marbellas entsprechen". Die Informationen stammen aus der offiziellen Präsentation der Stadtverwaltung und Berichten lokaler Medien.
Quelle: diariosur.es