Hitzegewitter und Sturmfronten bedrohen sieben Regionen

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Córdoba

Hitzegewitter und Sturmfronten bedrohen sieben Regionen

von Jonas Beck

Aktuelle Lage und Warnstufen

Die Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) hat für den heutigen Samstag offizielle Warnungen für Punkte in sieben autonomen Gemeinschaften aktiviert. Konkret sind Andalusia, Aragón, Castilla y León, Cataluña, Extremadura, die Comunidad Madrid und La Rioja betroffen. Die Warnungen gliedern sich in zwei Hauptkategorien: Warnungen aufgrund extrem hoher Temperaturen und Warnungen aufgrund schwerer Niederschläge und Sturmböen.

Gefahr durch extreme Hitze

Die Warnungen für hohe Temperaturen konzentrieren sich auf das südliche und zentrale Landesinnere. Laut der staatlichen Prognose werden die höchsten Tagesmaxima in den Provinzhauptstädten Córdoba und Sevilla erwartet, wo die Thermometer bis auf 39 °C ansteigen sollen. Weitere Warngebiete für Hitze sind die Provinzen Jaén, Zaragoza, Badajoz und Cáceres sowie die Metropolitana, Henares und Sur, Vegas und Oeste in der Region Madrid. Die Temperaturen bleiben für diese Jahreszeit ungewöhnlich hoch und überschreiten 34 bis 36 °C in vielen Gebieten. In den Becken des Guadiana und Guadalquivir sind sogar über 38 °C möglich. Zusätzlich werden sogenannte tropische Nächte, mit Mindesttemperaturen über 20 °C, im südwestlichen Quadranten, an Punkten der mediterranen Küste und in den nordöstlichen Becken prognostiziert.

Risiko durch starke Unwetter

Parallel zur Hitzegefahr bildet sich im Landesinneren eine andere kritische Situation. Wie die AEMET berichtet, wird sich nachmittags im Zentrum und Nordosten des Landes eine starke Bewölkung entwickeln, die zu Schauern und Gewittern führen kann. Besonders in den Gebirgsregionen des Zentrums und Nordostens, konkret im Pyrenäenraum und im Umfeld des Iberischen Gebirges, sind lokal starke Gewitter möglich. Diese können mit Hagel und sehr starken Windböen einhergehen. Die Warnungen für solche Unwetter gelten für die Provinzen Teruel und Zaragoza, Soria, Barcelona und Girona (die ebenfalls wegen Regen unter Warnung stehen) sowie für die Iberische Region in La Rioja. Ein besonderes Risiko stellen dabei sogenannte "dry thunderstorms" oder trockene Gewitter dar, die lokal mit sehr starken Windböen auftreten können und andere Regionen im Zentrum der Iberischen Halbinsel betreffen könnten, ohne signifikanten Niederschlag zu bringen.

Regionale Prognosen und weitere Entwicklungen

Im Rest des Landes dominiert laut AEMET eine stabile Situation mit wenig bewölkten oder klaren Himmeln. Ausnahmen sind der Norden der Kanarischen Inseln, das kantabrische Gebiet sowie Galicien in den frühen Morgenstunden, wo bewölkte Himmel vorherrschen werden. In Galicien, im oberen Ebro und im kantabrischen Gebiet sind zudem morning fog banks und mögliche coastal mists in der Alborán-Region vorhergesagt. Die Windvorhersage zeigt einen starken Alisiuswind mit möglichen sehr starken Böen auf den Kanaren, moderaten Levante-Wind in der Straße von Gibraltar, Nordwind an den galicischen Küsten und Westwind an den kantabrischen Küsten. Im Rest des Landes ist der Wind allgemein schwach, wird jedoch nachmittags auffrischen.

Die Informationen dieses Berichts basieren auf den offiziellen Prognosen und Warnungen der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET).


Quelle: 20minutos.es