Biopatenten-Schwarm soll Forschung beflügeln

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Bilbao

Biopatenten-Schwarm soll Forschung beflügeln

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Tausende Quietscheenten als Zeichen der Hoffnung

In Bilbao ist am Samstag die 14. Auflage der Solidaritätsaktion „Estropatada“ über die Bühne gegangen. Vom Euskalduna-Brückenviadukt aus setzte die Stiftung The Walk On Project (WOP) rund 30.000 biologisch abbaubare Kunststoffenten in der Ria aus. Die gelbe Flotte trieb den Fluss hinab, begleitet von zahlreichen Schaulustigen an beiden Ufern, die das Spektakel bei strahlendem Herbstwetter verfolgten. Die Veranstalter berichteten, dass das Rennen per Livestream übertragen wurde.

Ein Zeichen gegen das Vergessen

Die Aktion dient dazu, der Erforschung von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Wie die Organisatoren mitteilten, verfolgt WOP das Ziel, „den Wind der Unterstützung“ für Wissenschaft und Medizin zu stärken. Vereinsdirektor Mikel Renteria betonte den karitativen Kern der Initiative: „Eine Welle von Menschen, die voller Hoffnung sind, diese Krankheiten so schnell wie möglich zu besiegen“, beschrieb er die Stimmungslage der Teilnehmer und Zuschauer.

Sportlicher Rahmen für die Wissenschaft

Die Enten-Aktion war Teil eines thematischen Aktionswochenendes, das die Stiftung organisiert hatte. Dazu gehörte auch der „WOP Challenge Bilbao-Bizkaia“, ein sportlicher Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer durch Bewegung Spenden sammelten. Wie die Veranstalter weiter ausführten, nahmen 161 Teams mit insgesamt mehr als 1.500 Personen an dem sportlichen Teil teil. Gemeinsam generierten sie eine beachtliche Summe an Forschungszeit: Über 124.262 Minuten an „Wissenschaft“ kamen durch die Aktionen zusammen, die nun in konkrete Studien und Projekte zur Bekämpfung der Nervenleiden fließen sollen.


Quelle: europapress.es

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