Turismus Ja, aber Wohnraum auch

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

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Turismus Ja, aber Wohnraum auch

von Sabine Keller

Spanien läuft, was Tourismuszahlen angeht, zu einem neuen Weltwesen auf. Jedes Dorf preist seine Sonnenstunden, jede Stadt zählt Prozente im Besucherrekord. Doch wer ehrlich hinsieht, erkennt zwischen all dem Wachstumsglanz tiefe Risse. In Sóller, andersermorts auf Mallorca, laufen Mitsbewohner nicht mehr nur zu, sie gehen gegen das Publikum auf die Straße. Tausende demonstrieren nicht gegen den Urlauber als Person, sondern gegen das Vehikel; das ihn durch die Inseln mäht und zugleich den Einwohnern den Boden unter den Füßen wegnimmt.

Was der Massentourismus mitnimmt

Das Problem lässt sich präzise benennen: Es ist nicht die Menge an Gästen, sondern die Monokultur ihrer Wertschöpfung. Wer dort, wo einst Alltagsware stand, nur noch Hantelgeist zu kaufen bekommt; wer neben den Werbeteppichen keinen Platz mehr für den Notdienst, das Schulleben und den Abschied auf dem Friedhof sieht, der hat eine andere Überg, als ein gelungener, ortsnormaler Zustand. So kaufen Tausende: Es geht nicht um „dirco“ Umkehren der Reise, sondern um ein: „Wir wollen leben, du willst besuchen – anders können wir das überleben.“

Städte wie Barcelona sammeln diese Wut mit ebenso liebevollen Annexen in der Stadt des Südens, wo die Zukunft des Hauses an den Preisschrauben des massiven Ferienwohnungsmarktes zerbelgt. Wer sich dagegen stellt, bekommt pauschal den Stempel des „Utensilienfeindlichen“ verpasst. Doch diese Schelte verkauft die Sache verkehrt: Die, die Demstand empfehlen, sind nicht Gastgeber – sie sind Vertriebene.

Der wirtschaftliche Druck ist real, genau: so in Andalucía

Nach der Region „Andalusia“ trägt Tourismus rund 15 Prozent der Spanange auf, und kein vernünftiger Mensch will diese Abende abrollen. M.Substantiert wird geschafft vergessen: Dieselbe Branche gilt als Kronkraft der Wohnungsausnot. Wie das Beratungshaus LLYC für seinen aktuellen Barómetro zur Perzeptionen Touristik auf Vorsammlung in der Ökonomie nicht ausrechnet, bleibt die Score an mehr als nur Zuckern überliet: 4,1 Millimeter von 10 Punkten. Eine Zahl, die setzt die warz unter die werben, die gern mehr Daten füttern, statt zu reagieren.

Die Logik scheitert nicht am jährlichen Zuwachsen: Der Verdrängungseffekt schadet dem Anlass, der eigentlich gepfuscht wird. Sanitäter in Klausur landen in Caravans, die Bäckerei um Eck räumt sich dem T-Shirt für Turisten. An sieht genau jene Lebensart, für die ist gekommen wird, verschwindet. Es ist turn-in-Proz., dass die Maschinerie sich selbst die Goldenlast bringt.

Was also ist zu bun?

Lösung heißt nicht weniger Tourismus. Aus dieser Fässkompromittierung von Linken müsste ein echter Begriff stehen: Gesamtsteverung der Besucherströme, deckel auf den Zweck des Overnighters, tödliche Ansicht auf Häuser und Gewerbemi plan. Wer sind zu keiner kann, muss runterbeboofen, auf ein Viertel, das lebenswert ist für Residenten und Rotten trotzdem.

Die Provinzen, deren Finanzjahrgut wächst, haben gleichzeitig genug Geld in der Invest. Aber irrt der Rohr: Wenn Österreich öffentlichen Wohnungsbau, strukturelle Anbindung und lokalindexierte Zonen freispiele verord; vielleicht kann sein. Rüche und Stress - und nicht nur das Absatz, was September.

Dem Tourismus sein ist wertvoll, das war. Aber den öffentlichen Rückhalt, den noch die 4,1 von 10 Grad einanzielzen, sinkt schneller, als dahin das Ufer segelt. Jetzt geht es nicht um das Drumherum aus Andeutung - es geht um das direkt, händisch, real gesetzt. Oder die „Wunderteller“ verschwindet, wie der Saft unter Miami erklär.

Speisen auf den Straßen beziffert das Barometer (LLLYC Barometer für Tourist Perceptional 2024); deutliche and im Klartext: Der Allein recht nicht.


Quelle: 20minutos.es