Ryanair verstärkt Málaga-Madrid-Flüge nach Zugunglück

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Málaga

Ryanair verstärkt Málaga-Madrid-Flüge nach Zugunglück

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Zusätzliche Kapazitäten auf der Luftlinie

Die Fluggesellschaft Ryanair reagiert auf die anhaltenden Einschränkungen im Schienenverkehr zwischen Andalusien und der Hauptstadt. Wie das Unternehmen mitteilte, werden vom 14. November bis zum 10. Januar täglich zwei Verbindungen zwischen Málaga und Madrid angeboten. Die Tickets sind ab 49,99 Euro buchbar.

Hintergrund ist die Sperrung der Bahnstrecke nach dem schweren Zugunglück am Mittwoch in Urda bei Toledo. Dort war ein Zug entgleist, wobei mehrere Menschen ums Leben kamen und viele weitere verletzt wurden. Die Strecke zwischen dem Süden Spaniens und Madrid bleibt voraussichtlich noch längere Zeit beeinträchtigt, was Pendler und Geschäftsreisende vor erhebliche Probleme stellt.

Anteilnahme und praktische Hilfe

In einer ersten Stellungnahme sprach die Airline den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Man sei in Gedanken bei den Verletzten und ihren Familien, hieß es in der Mitteilung. Gleichzeitig betonte das Unternehmen, mit dem zusätzlichen Angebot einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Mobilität leisten zu wollen.

Die spanische Pressesprecherin von Ryanair, Alejandra Ruiz, erklärte, man hoffe, mit den günstigen Preisen den Zusammenhalt von Familien und Unternehmen in dieser schwierigen Phase zu unterstützen. Die Nachfrage nach Alternativen zur Bahn ist nach dem Unglück deutlich gestiegen, da viele Reisende auf das Flugzeug ausweichen.

Der Verkauf der Tickets startete bereits am Freitag. Die Flüge sind täglich geplant und sollen eine verlässliche Option für all jene bieten, die auf der Verbindung zwischen der Costa del Sol und Madrid angewiesen sind. Ob die Kapazitäten über den Jahresanfang hinaus ausgeweitet werden, hängt von der weiteren Entwicklung der Bahninfrastruktur ab. Wie Europa Press berichtet, arbeitet die Bahngesellschaft Renfe unter Hochdruck an der Reparatur der Strecke.


Quelle: europapress.es

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