Málaga kehrt nach acht Jahren zurück

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Almería

Málaga kehrt nach acht Jahren zurück

von Clara Weber2 Min. Lesezeit

Das lange Warten hat ein Ende

Acht Jahre mussten die Fans des Málaga CF auf diesen Moment warten. Nun ist er zurück in der Primera División. Der Aufstieg wurde in einem nervenaufreibenden Playoff-Finale gegen den UD Almería erkämpft – ein Spiel, das von Chancen, taktischen Wechseln und emotionalen Höhepunkten geprägt war. Für den Vierten der regulären Zweitliga-Saison ist es bereits der dritte Aufstieg in den letzten vier Jahren durch die Promotions-Runde.

Ein Finale mit rasantem Beginn

Wie die Nachrichtenagentur EFE berichtete, setzte der Málaga von der ersten Minute an ein klares Zeichen. Schon nach fünf Minuten verpasste der Stürmer, in den Berichten nur "Chupe" genannt, die vermeintlich erste Großchance. Das frühe Druckmittel blieb jedoch wirkungsvoll und band die Kräfte des Gegners. Die dominante Anfangsphase der Gäste wurde belohnt: In der 65. Minute nutzte der Málaga einen Fehlpass in der Almería-Abwehr. Dani Lorenzo eroberte den Ball, Joaquín spielte ihn klug in den Rücken der Verteidigung zu Chupe, der zum 0-1 eindrehte.

Die Entscheidung und die atemlose Schlussphase

Der alles verändernde Treffer fiel nur sechs Minuten später. Ein Konter wurde von Larrubia perfekt zu Ende gespielt, sein Schuss landete nach Vorlage von "Chupete" in der Winkel – 0-2. Doch der Almería, der bereits in den Vorjahren an der Aufstiegsschwelle gescheitert war, gab nicht auf. Der eingewechselte Leo Baptistao verkürzte mit einer individuellen Glanzleistung auf 1-2 und entfachte eine finale Sturzwelle der Rot-Weißen. Das Spiel artete in ein "Correcalles", ein Hetzjagd, aus, in dem beide Seiten weitere Großchancen vergaben. Der Ausgleich, der eine Verlängerung erzwungen hätte, blieb aus.

Ein emotionaler Triumph und eine bittere Niederlage

Für den Málaga bedeutet der Sieg die Rückkehr in den spanischen Fußball-Olymp, nur Monate nachdem das Team im November noch in Abstiegsgefahr geschwebt hatte. Die Spieler und die gesamte Reisegesellschaft feierten den Triumph ausgiebig mit ihrer mitgereisten Anhängerschaft. Für den Almería hingegen bedeutet die Niederlage erneutes Herzversagen in den Playoffs und das Verpassen der erstklassigen Perspektive. Die Mannschaft bleibt vorerst in der Zweitklassigkeit, während der "Funès-Buque", wie das Team im Artikel tituliert wird, im Hafen der Ersten Liga anlegt.


Quelle: marca.com

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