Hunde reißen zehn Nutztiere auf Mallorca

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Consell

Hunde reißen zehn Nutztiere auf Mallorca

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Mehrere Angriffe innerhalb weniger Tage

Auf einem ländlichen Anwesen in Consell im Zentrum Mallorcas hat es in den vergangenen Tagen zwei Vorfälle gegeben, bei denen Hunde in eine Herde einfielen. Wie die örtliche Polizei mitteilt, starben bei den Attacken insgesamt rund zehn Tiere. In beiden Fällen wurden nun Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Halter in der Pflicht

Die Beamten betonen, dass die Verantwortung für die Tiere stets beim Besitzer liegt – auch wenn das Grundstück weitläufig oder nicht vollständig eingezäunt ist. Die Pflicht, Hunde so zu halten, dass sie nicht entlaufen und anderen Tieren schaden können, bleibt davon unberührt. Eine ausreichende Einzäunung sei keine Kür, sondern Pflicht.

Konsequenzen möglich

Neben möglichen Bußgeldern und Anzeigen droht den Hundehaltern eine weitere Konsequenz: Unter bestimmten Umständen können die Tiere offiziell als gefährlich eingestuft werden. Das hätte konkrete Auflagen zur Folge – von Leinen- und Maulkorbpflicht bis hin zu strengeren Haltungsbedingungen.

Wie die Polizei weiter erklärt, sind derartige Vorfälle keine Seltenheit, sondern ein wiederkehrendes Problem in ländlichen Gebieten der Insel. Oft fehle es an der nötigen Sorgfalt bei der Sicherung der Gehege. Die aktuellen Fälle zeigen erneut, wie schnell aus einem vermeintlich harmlosen Freilauf ein tödliches Ende für Weidetiere werden kann.


Quelle: europapress.es

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