Beisetzung von Báñez am Freitag geplant

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

San Juan Del Puerto

Beisetzung von Báñez am Freitag geplant

von Redaktion2 Min. Lesezeit

Letzter Wille der Familie

Knapp 48 Stunden nach dem tödlichen Bahnunglück in der Gemeinde Urda (Provinz Toledo) werden die Beerdigungsmodalitäten für die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez konkretisiert. Wie die Gemeindeverwaltung von San Juan del Puerto mitteilte, wird die Politikerin ihren letzten Ruheort in ihrem Geburtsort finden. Die Angehörigen hätten dies ausdrücklich verfügt.

Die Entscheidung bedeutet, dass Báñez auf dem kommunalen Friedhof des Ortes beigesetzt wird. Zuvor wird der Leichnam in einem Bestattungsinstitut in der Provinzhauptstadt Huelva aufgebahrt. Ein genauer Termin für die Trauerfeierlichkeiten steht nach Angaben der Behörden bislang nicht fest; die Planung hänge von der Überführung der sterblichen Überreste ab, hieß es.

Anteilnahme in der Heimatgemeinde

Die Verwaltung von San Juan del Puerto sprach in einer offiziellen Stellungnahme von „tiefster Trauer und Bestürzung“ über den Tod der gebürtigen Bürgerin. Die Gemeinde wolle sich in diesen Stunden der Trauer der Familie und den Freunden anschließen und ihnen ihre Verbundenheit ausdrücken.

Gleichzeitig übermittelte die Familie ihren ausdrücklichen Dank an die Bevölkerung und die Medien für die vielen Beileidsbekundungen. Man bitte jedoch um Respekt und Verständnis, um in der benötigten Ruhe Abschied nehmen zu können, so die Mitteilung.

Kirchliches Begräbnis geplant

Über die weltliche Zeremonie hinaus ist ein Gottesdienst in der Pfarrkirche San Juan Bautista vorgesehen, wie die Stadtverwaltung weiter mitteilte. Báñez habe diesem Gotteshaus „eine besondere Verbundenheit“ entgegengebracht, was ihre tiefe religiöse Überzeugung widerspiegele.

Die letzte Wegstrecke der ehemaligen Ministerin ist damit eng mit ihrer Herkunftsregion verbunden. San Juan del Puerto, eine Gemeinde mit rund 9.000 Einwohnern, verabschiedet sich von einer Frau, die von 2016 bis 2018 das Ressort für Arbeit und Soziales im Kabinett von Mariano Rajoy führte und zuletzt die Stiftung des Arbeitgeberverbands CEOE leitete. Ihr Tod wird als ein schwerer Schlag für die politische und wirtschaftliche Landschaft des Landes gewertet.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, ereignete sich der Unfall am Dienstag, als der Zug, in dem sich Báñez befand, im Kreis Toledo verunglückte. Die Umstände des Unglücks werden derzeit von den Ermittlungsbehörden untersucht.


Quelle: europapress.es

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