
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Starkregen und Gewitter ziehen über Spanien
Unwetterlage hält an
Die Wetterlage in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel bleibt am Samstag unbeständig. Schuld daran ist laut der staatlichen Meteorologiebehörde Aemet die Kombination aus kalter Höhenluft und der Bildung eines sogenannten Kaltlufttropfens, einer isolierten Höhentief (DANA), über dem Alborán-Meer. Diese Konstellation sorgt für eine anhaltende Labilität der Atmosphäre.
Wo die Warnungen gelten
Konkret wurden Warnungen vor Regen und Gewittern für die Provinzen Córdoba und Jaén in Andalusien sowie für die autonome Stadt Melilla ausgesprochen. Reine Gewitterwarnungen gelten in den Provinzen Ávila, Salamanca, Segovia, Valladolid und Zamora (Kastilien und León), für Guadalajara (Kastilien-La Mancha) sowie für das Madrider Bergland (Sierra de Madrid).
Die Meteorologen rechnen mit teils kräftigen Schauern und Gewittern, die vor allem in den Gebirgszügen wie dem Sistema Central, den Betischen Kordilleren, der Kantabrischen Kordillere und den Pyrenäen sowie auf der Nordmeseta und in Zentralandalusien auftreten können. Die Aktivität könnte sich auf beide Hochebenen und nach Extremadura ausweiten.
Regionale Prognose im Detail
In weiten Landesteilen prägt sich eine typische sommerliche Wetterlage mit Tagesgang aus. So erwartet die Aemet etwa in der Gemeinschaft Madrid bedeckte Himmel durch aufquellende Bewölkung, mit schwachen bis mäßigen Niederschlägen in den frühen Morgenstunden, die am Nachmittag wieder aufflammen und von Gewittern begleitet sein können. Eine leichte Calima-Schicht ist ebenfalls möglich.
In Katalonien und Aragon sind am Nachmittag vor allem im Pyrenäenraum kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten, die kleinen Hagel mit sich bringen können. Im Baskenland und Kantabrien dagegen bestimmen tiefe Wolken und möglicher Nebel das Bild, während im Osten der Halbinsel und auf den Balearen ebenfalls eine leichte Calima-Entwicklung möglich ist.
Auf den Kanarischen Inseln sind auf den gebirgigen Inseln bewölkte Phasen mit schwachem Regen vorhergesagt.
Temperaturtrends
Die Temperaturen zeigen ein uneinheitliches Bild. Während die Höchstwerte im östlichen Kantabrium etwas sinken, bleiben sie im Rest des Landes stabil oder steigen leicht an. Die Tiefsttemperaturen nehmen im Iberischen Gebirge und im Nordosten zu, im übrigen Spanien dagegen leicht ab. Auf den Kanaren sinken die Maxima leicht, während die Minima einen leichten Anstieg verzeichnen.
Wie die Experten der Aemet betonen, ist bei den prognostizierten Gewittern lokal mit Starkregen und plötzlichen Wetterverschlechterungen zu rechnen. Insbesondere in den unter Warnung stehenden Gebieten ist Vorsicht geboten.
Quelle: State Meteorological Agency (Aemet)