
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Samur rettet Mann nach Stichverletzung
Messerangriff am helllichten Tag
Ein schwerer Bluttat hat sich am Samstagmittag im Madrider Stadtteil Puente de Vallecas ereignet. Ein etwa 35 Jahre alter Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt, als er auf offener Straße niedergestochen wurde. Wie der Notdienst Emergencias Madrid mitteilte, erlitt das Opfer eine tiefe Stichwunde im Unterleib.
Tatort nahe Pendlerbahnhof
Die Attacke ereignete sich gegen 14:00 Uhr an der Kreuzung der Straßen Vizconde de Arlesson und Puerto de Balbarán. Wie Polizeikreise bestätigten, liegt der Tatort in unmittelbarer Nähe des Vorortbahnhofs Asamblea de Madrid-Entrevías. Die genauen Umstände der Tat waren zunächst unklar.
Lebensgefahr nach Notoperation
Rettungskräfte des städtischen Notarztdienstes Samur-Protección Civil trafen wenige Minuten nach dem Alarm am Unglücksort ein. Sie fanden den Verletzten mit einer penetrierenden Wunde oberhalb der Hüfte vor. Der Mann wurde nach einer ersten Versorgung umgehend in kritischem Zustand in das nahegelegene Hospital Gregorio Marañón transportiert. Dort kämpfen Ärzte um sein Leben.
Fahndung ohne heiße Spur
Die Kriminalpolizei und die Abteilung für forensische Untersuchungen haben die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Ermittler ist der mutmaßliche Angreifer bislang flüchtig. Auch die Tatwaffe konnte noch nicht sichergestellt werden. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Hintergründe der blutigen Auseinandersetzung sind noch völlig offen.
Wie die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf Polizeiquellen berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags aufgenommen.
Quelle: europapress.es