
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Raserei mit 1,54 Promille: Polizei stoppt Unfallfahrer
Vollrausch am Steuer: Sechsfache Promillegrenze und eine Spur der Verwüstung
Ein betrunkener Autofahrer hat in Guardamar del Segura für einen Polizeieinsatz gesorgt, der an Deutlichkeit kaum zu überbieten ist. Der Mann randalierte nicht nur im Straßenverkehr, sondern rammte offenbar gleich mehrere parkende Fahrzeuge. Als die Beamten ihn stoppten, zeigte das Alkoholtestgerät einen Wert von 1,54 Milligramm pro Liter Atemluft – mehr als sechs Mal so viel wie erlaubt. Wer bei solchen Werten noch hinters Steuer steigt, hat die Kontrolle nicht nur über sein Fahrzeug, sondern über sein ganzes Leben verloren.
Ein gefährlicher Trend, der Konsequenzen fordert
Die örtliche Polizei handelt hier exemplarisch und schnell. Nachbarn hatten die Beamten alarmiert, weil sie offenbar beobachteten, wie der Fahrer gegen geparkte Autos krachte. Der anschließende Test bestätigte den schlimmsten Verdacht. Nun ermittelt die Justiz wegen eines möglichen Vergehens gegen die Verkehrssicherheit. Dies ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines gesellschaftlichen Problems: Immer wieder gefährden Betrunkene auf Spaniens Straßen unbeteiligte Menschen. Wer mit 1,54 Promille fährt, nimmt billigend in Kauf, dass jemand stirbt – vielleicht ein Kind am Straßenrand, vielleicht eine junge Familie im Gegenverkehr.
Die Botschaft der Polizei von Guardamar ist dabei unmissverständlich: "Alkohol am Steuer zerstört Leben. Spiel nicht mit der Sicherheit aller." Dem ist nichts hinzuzufügen, außer der Forderung nach härteren Strafen und konsequenteren Kontrollen. Es kann nicht sein, dass solche Wiederholungstäter mit einem blauen Auge davonkommen. Die Justizbehörden sind jetzt gefordert, ein Exempel zu statuieren. Wer so fährt, gehört nicht auf die Straße – und wenn es nach dem Gesetz geht, möglichst lange nicht mehr. Wie die Lokalpolizei über ihre Social-Media-Kanäle mitteilte, wurden bereits Ermittlungen gegen den Fahrer eingeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall nicht folgenlos bleibt und andere abschreckt. Denn eines ist klar: Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern uns alle.
Quelle: europapress.es