Polizisten retten Baby in Calp

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Calp

Polizisten retten Baby in Calp

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

In der Küstenstadt Calp in der Provinz Alicante ist am vergangenen Samstag ein zehn Monate altes Baby durch das schnelle Handeln zweier Lokalpolizisten gerettet worden. Die Beamten wurden gegen 10.45 Uhr vom Koordinationszentrum für Notfälle alarmiert, nachdem ein möglicher Atemstillstand des Säuglings gemeldet worden war.

Nur drei Minuten nach dem Notruf trafen die beiden Polizisten an der Unglücksstelle in der Calle Llibertat ein. Dort fanden sie das Mädchen bewusstlos und ohne erkennbare Atmung vor. Aufgrund der akuten Lebensgefahr begannen die Einsatzkräfte sofort mit Reanimationsmaßnahmen und stellten die Atemwege des Säuglings frei. Ihr beherztes Vorgehen zeigte Wirkung: Das Kind konnte wieder selbstständig atmen.

Polizeiwagen wird zum Rettungswagen

Kurz nach der erfolgreichen Wiederbelebung traf eine zweite Polizeistreife als Verstärkung am Einsatzort ein. Da die Lage weiterhin kritisch war und keine Zeit verloren werden sollte, entschieden sich die beiden ersten Beamten, das Baby selbst in ihrem Streifenwagen zum nahegelegenen Gesundheitszentrum von Calp zu transportieren. Die Kleine kam bei ihrer Ankunft bei Bewusstsein und wurde umgehend von den dortigen Ärzten versorgt.

Um 11.22 Uhr übernahm schließlich ein Rettungswagen des Basis-Lebenserhaltungssystems den Transport ins Krankenhaus von Dénia. Dort führten die Mediziner eine umfassende Untersuchung des Säuglings durch und nahmen die notwendigen Tests vor. Wie die Stadtverwaltung von Calp mitteilte, kontaktierten die rettenden Polizisten nach ihrem Einsatz die Mutter des Kindes, um sich nach dem Befinden der Kleinen zu erkundigen. Die Familie gab Entwarnung: Dem Baby gehe es den Umständen entsprechend gut und es sei bereits wieder zu Hause.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig gut ausgebildete Ersthelfer im öffentlichen Dienst sind – in diesem Fall haben sie buchstäblich in letzter Minute Leben gerettet.


Quelle: europapress.es

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