Listerien in Schinken der Marke Urkabe entdeckt

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Baskenland

Listerien in Schinken der Marke Urkabe entdeckt

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Rückrufaktion für Kochschinken

Das Gesundheitsministerium der baskischen Regierung hat bei Routinekontrollen eine Kontamination mit Listeria monocytogenes in einem Kochschinkenprodukt der Marke Urkabe festgestellt. Betroffen ist ausschließlich das Produkt in der 175-Gramm-Kunststoffverpackung mit der Chargennummer 61027 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26. November 2026. Die Ware muss durchgehend gekühlt gelagert werden.

Verteilungswege und Rückholaktion

Die ersten Lieferungen des betroffenen Loses gingen in mehrere autonome Gemeinschaften, darunter das Baskenland. Das Ministerium schließt jedoch nicht aus, dass das Produkt durch Weiterverteilung auch in anderen Regionen des Landes verfügbar war. Das verantwortliche Unternehmen hat umgehend die vorgeschriebenen Rückrufprotokolle aktiviert. Zwar konnte ein Großteil der Ware bereits aus dem Handel genommen werden, doch es besteht die Möglichkeit, dass sich noch einzelne Packungen in privaten Haushalten befinden.

Empfehlungen an Verbraucher

Die Gesundheitsbehörden appellieren an alle Verbraucher, das betroffene Produkt nicht zu verzehren und es im Haushalt zu überprüfen. Wer eines der genannten Produkte gegessen hat und Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder Fieber entwickelt, sollte unverzüglich eine medizinische Einrichtung aufsuchen. Für Schwangere gelten besondere Hinweise: Sie sollten die Ernährungsempfehlungen in der Schwangerschaftsbroschüre des baskischen Gesundheitsministeriums beachten, da Listerien für das ungeborene Kind gefährlich werden können. Zusätzlich wird auf die strikte Einhaltung von Küchenhygiene verwiesen, um eine Kreuzkontamination mit anderen Lebensmitteln zu verhindern.


Quelle: europapress.es

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