Arbeiter stirbt bei Unfall in Euskopan

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Larrabetzu

Arbeiter stirbt bei Unfall in Euskopan

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Tragischer Vorfall im Betriebsalltag

Bei einem Arbeitsunfall in einem Unternehmen für Lebensmitteldistribution im baskischen Larrabetzu ist am Dienstag ein 37-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Gewerkschaft UGT Euskadi mitteilte, erlitt der Arbeiter während seiner Tätigkeit im Betrieb Euskopan ein tödliches Trauma. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch unklar und Gegenstand erster Ermittlungen.

Gewerkschaft fordert umfassende Untersuchung

Die Federación de Servicios, Movilidad y Consumo von UGT Euskadi reagierte mit Entsetzen auf den Vorfall und forderte eine „exhaustive“ Untersuchung der Unfallursache. In einer ersten Stellungnahme betonte der Gewerkschaftsverband, dass neben den unmittelbaren Abläufen am Unfalltag auch geprüft werden müsse, ob alle Sicherheitsvorkehrungen auf Grundlage der entsprechenden Gefährdungsbeurteilung eingehalten wurden. Besonderes Augenmerk legen die Gewerkschaftsvertreter dabei auf das Personal von Zeitarbeitsfirmen, da das Unfallopfer über eine solche Agentur beschäftigt war.

Kritische Bilanz der Arbeitsunfälle

UGT Euskadi bekräftigte in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einer lückenlosen Aufklärung und sprach der Familie sowie den Angehörigen des Verstorbenen ihr Beileid aus. Die Gewerkschaft nutzte den Anlass für eine ernüchternde Bilanz: Bereits jetzt, so die Angaben, seien in diesem Jahr mindestens 28 Menschen bei der Arbeit ums Leben gekommen. Diese Zahl liege zwei Monate vor Jahresende bereits über dem Niveau des gesamten Vorjahres. Die Gewerkschaft bezeichnete diese Entwicklung als „unhaltbar“ und warnte davor, eine solche Realität gesellschaftlich zu tolerieren: „Dass jemand sein Zuhause verlässt, um zu arbeiten, und nie zurückkehrt, darf nicht normalisiert werden“, so die Mitteilung.

Die zuständigen Behörden Osalan und die Arbeitsinspektion wurden eingeschaltet, um die Hintergründe des tödlichen Unfalls vollständig zu rekonstruieren.


Quelle: europapress.es

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