Kupferdiebstahl legt Bahnstrecke bei Tarragona lahm

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Katalonien

Kupferdiebstahl legt Bahnstrecke bei Tarragona lahm

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Störung im morgendlichen Berufsverkehr

Unbekannte haben auf der Bahnstrecke zwischen L'Ametlla de Mar und L'Hospitalet de l'Infant in der Provinz Tarragona Kupferkabel entwendet. Die Folgen spüren Reisende auf der Verbindung zwischen Castelló de la Plana und Tarragona: Zahlreiche Züge fahren am Freitagvormittag mit erheblichen Verspätungen.

Wie der staatliche Infrastrukturbetreiber Adif über den Kurznachrichtendienst X mitteilte, sind Techniker bereits im Einsatz, um die gestohlenen Materialien zu ersetzen. Man arbeite mit Hochdruck daran, die Strecke schnellstmöglich wieder regulär befahrbar zu machen.

Zusätzliche Probleme auf der R1

Nicht nur im Süden Kataloniens hakt es im Bahnverkehr. Auch auf der Linie R1 von Rodalies kommt es derzeit zu Verzögerungen von rund 25 Minuten. Hier sorgt ein liegengebliebener Zug in der Stadt Mataró nördlich von Barcelona für Behinderungen.

Die Hintergründe: Metalldiebstähle an Bahnanlagen sind in Spanien kein neues Phänomen, haben aber zuletzt wieder zugenommen. Der Schaden beschränkt sich nicht nur auf den Wert des Kupfers – die Folgen für den Betrieb und die Fahrgäste sind oft weitaus gravierender. Die Ermittlungen zu den aktuellen Diebstählen laufen. Betroffene Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.


Quelle: europapress.es

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