
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Glaskristalle in Arla-Pudding entdeckt
Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AESAN) hat eine öffentliche Warnung zu einem Produkt der Marke Arla Protein herausgegeben. Auslöser ist ein möglicher Fremdkörperfund in einem gekühlten Milchdessert.
Wie die Behörde mitteilt, besteht der Verdacht, dass sich in dem betroffenen Pudding Fragmente von Glas befinden könnten. Die Information darüber stammt ursprünglich aus Dänemark und wurde über das europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel (RASFF) an die spanischen Stellen weitergeleitet.
Betroffenes Produkt und Charge
Gegenstand der Warnung ist der Artikel "Vanilla cookie flavour pudding" von Arla Protein. Das Produkt wird in Bechern zu 200 Gramm verkauft. Die Rückverfolgbarkeit betrifft die Charge mit der Kennzeichnung ES26271001. Das Mindesthaltbarkeitsdatum dieses Loses ist der 25. April 2027.
Nach Angaben der AESAN wurde die Ware im Großteil des spanischen Festlandes in den Handel gebracht. Eine Eingrenzung auf bestimmte Vertriebsregionen oder einzelne Handelsketten wurde von den Behörden zunächst nicht vorgenommen.
Rückruf in die Wege geleitet
Die Warnung wurde über das koordinierte System für den schnellen Informationsaustausch (SCIRI) an die zuständigen Kontrollbehörden der autonomen Gemeinschaften übermittelt. Diese wurden angewiesen, die Maßnahmen zur Entfernung der betroffenen Einheiten aus den Verkaufsregalen zu überprüfen und sicherzustellen, dass das Produkt nicht mehr abgegeben wird.
Verbraucherhinweis der Behörde
Die AESAN richtet sich mit einer klaren Empfehlung an alle Personen, die das genannte Dessert bereits gekauft haben: Es soll nicht verzehrt werden. Wer das Produkt zu Hause hat, sollte es entsorgen oder im Geschäft zurückgeben. Bei aufgetretenen gesundheitlichen Beschwerden nach dem Konsum wird geraten, einen Arzt aufzusuchen.
Die Warnung ist als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen, da das Verschlucken von Glassplittern zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Trakt führen kann. Weitere Informationen zu dem Vorfall liegen derzeit nicht vor. Der Hersteller hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorgang geäußert. Wie das Nachrichtenportal AxarquiaPlus berichtet, ist die Meldung am heutigen Tag veröffentlicht worden.
Quelle: axarquiaplus.es