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Öffentlicher Boden für 232 Wohnungen in Málaga
Öffentliche Flächen für den Wohnungsbau
Die andalusische Landesregierung will mit öffentlichen Grundstücken den Wohnungsmarkt in Málaga ankurbeln. Über die Agentur für Wohnungsbau und Sanierung in Andalusien (AVRA) werden im kommenden Jahr Flächen für 232 neue Wohnungen in der Provinz Málaga mobilisiert. Das geht aus dem „Plan Anual de Enajenación de Bienes 2026“ hervor, den der Verwaltungsrat der Agentur gebilligt hat. Damit erweitert AVRA ihre Aktivitäten um ein weiteres Projekt – zusätzlich zu 48 Wohnungen in Algarrobo, die bereits 2025 vergeben wurden.
Wie die Online-Zeitung Axarquía Plus berichtet, enthält der neue Plan insgesamt 735 Immobilien in öffentlichem Besitz mit einem Mindestwert von 124,3 Millionen Euro. Der Schwerpunkt liegt auf Wohnbauland: 327 Grundstücke sind für den Wohnungsbau vorgesehen und bieten Platz für insgesamt 3.678 Einheiten. Davon sollen 2.964 als geförderter Wohnraum entstehen, 714 als frei finanzierte Wohnungen. Die Bebauungsmöglichkeit der Flächen summiert sich auf rund 375.000 Quadratmeter.
Verteilung und Verfahren
Die meisten Wohnungen können in der Provinz Cádiz entstehen: Dort bieten die Grundstücke Raum für 1.102 Einheiten. Es folgen Huelva (692), Granada (624), Sevilla (551), Jaén (237), Málaga (232), Almería (146) und Córdoba (94). Die Vergabe erfolgt überwiegend über Wettbewerbsverfahren und Versteigerungen. Zudem setzt AVRA auf öffentlich-private Partnerschaften und Grundstückstausch, um neue Projekte zu ermöglichen.
Die andalusische Wohnungsbauministerin Rocío Díaz betonte, der öffentliche Boden solle den Wohnungsbedürfnissen der Bevölkerung dienen und insbesondere den Bau von Sozialwohnungen erleichtern. Man gehe von den vorhandenen Liegenschaften aus und gestalte daraus ein Angebot, das zu den Gegebenheiten der jeweiligen Region passe.
Gewerbe und Ausblick
Neben Wohnbauflächen will die Agentur auch Gewerbeimmobilien auf den Markt bringen: 226 Industriegrundstücke, zwei Grundstücke für öffentliche Einrichtungen, eine Industriehalle, 43 Geschäftslokale, 120 Garagen und 13 Abstellräume. Dadurch sollen sich Unternehmen ansiedeln und neue Arbeitsplätze entstehen können.
Der Plan 2026 knüpft an die Strategie des Vorjahres an, als AVRA mehrere Verkaufsverfahren durchführte und die Vermarktung ihrer Liegenschaften ausbaute. Bereits 2025 schloss die Agentur Verträge ab, die den Bau von mindestens 588 Wohnungen ermöglichen. Die meisten entstehen in Granada mit 397 Einheiten, gefolgt von Jerez mit 103. In Cártama sind es 25, in Algarrobo 48, in Córdoba 10 und in Málaga 5.
Quelle: axarquiaplus.es