Zwei Schlauchboote vor Lanzarote aufgebracht

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Arrecife

Zwei Schlauchboote vor Lanzarote aufgebracht

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Einsatz in den frühen Morgenstunden

Die spanische Küstenwache (Salvamento Marítimo) hat in der Nacht zum Montag zwei Schlauchboote in den Gewässern vor Lanzarote aufgebracht. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die Behörden meldet, befanden sich insgesamt 191 Migranten an Bord der beiden Boote. Sieben weitere Personen kamen ums Leben.

Das erste Boot wurde demnach von dem Rettungsschiff Salvamar Acrux geortet und gesichert. An Bord befanden sich 59 männliche Personen nordafrikanischer Herkunft. Sie wurden um 6:00 Uhr morgens im Hafen von Arrecife an Land gebracht.

Zweites Boot mit schwereren Verlusten

Kurz vor 5:30 Uhr begann die Besatzung der Guardamar Urania mit dem Einsatz für das zweite Schlauchboot. Auf diesem Boot reisten nach ersten Erkenntnissen 120 Männer und zwölf Frauen. Bei der ersten Durchsicht des Bootes fanden die Rettungskräfte zwei Leichen. Nach Angaben der Überlebenden seien während der Überfahrt fünf weitere Menschen gestorben, deren Leichen über Bord gegeben worden seien.

Nach der Ankunft im Hafen wurden die Migranten medizinisch erstversorgt. Zwei Personen mussten aufgrund ihres Zustands in ein Krankenhaus gebracht werden. Die genauen Umstände der Todesfälle sowie die Route der Boote sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Behörden rechnen angesichts der aktuellen Wetterlage und der stabilen See mit weiteren Ankünften in den kommenden Tagen.


Quelle: europapress.es

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