
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Segler vor Lanzarote aus Seenot gerettet
Boot legte sich auf die Seite
Zu einem nächtlichen Einsatz ist es am frühen Sonntagmorgen vor der Küste Lanzarotes gekommen. Wie die spanische Seenotleitung mitteilte, meldete die Notrufzentrale der Kanaren gegen 5:45 Uhr ein manövrierunfähiges Boot vor Órzola im Norden der Insel. Daraufhin wurden die Rettungseinheiten Salvamar Acrux und Helimer 201 sowie die örtliche Feuerwehr alarmiert.
Fünf Personen an Bord
An Bord des havarierten Fahrzeugs befanden sich insgesamt fünf Menschen. Deren Lage war zunächst unklar, da das Boot, ein französisches Segelboot, offenbar seinen Antrieb verloren hatte. Einer der Besatzungsmitglieder erreichte eigenständig das Ufer, die übrigen vier wurden von den Rettungskräften aus einem Rettungsfloß aufgenommen und an Land gebracht.
Leichte Verletzungen, keine Lebensgefahr
Nach Angaben des Notfallkonsortiums von Lanzarote erlitten alle fünf Personen Prellungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Das Unglücksboot selbst trieb nach dem Verlassen durch die Besatzung auf die felsige Küste zu, legte sich dort auf die Seite und blieb zwischen den Steinen liegen.
Die Behörden prüfen nun, ob das Wrack geborgen werden kann. Zudem wird kontrolliert, ob Treibstoff oder Öl austreten und die Umwelt gefährden könnte. Die Ursache des Motorausfalls ist noch unklar.
Quelle: europapress.es