
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Spanien unter Hitzerekord
Massive Hitzewelle erfasst fast das gesamte Land
Wie die spanische Wetterbehörde Aemet am Dienstag mitteilte, sind 16 der 17 Autonomen Gemeinschaften von Hitzewarnungen betroffen. Zehn Regionen wurden auf die orangefarbene Warnstufe (erhebliche Gefahr) gesetzt, drei weitere auf Rot (außergewöhnliche Gefahr). Die roten Alarmierungen gelten für Valencia, Lleida, Tarragona, Huesca, Teruel und Zaragoza.
Differenzierte Warnstufen nach Regionen
Neben den roten Zonen erreichen zahlreiche Gebiete die orange Warnstufe. Dazu gehören die Kanarischen Inseln Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura, Alicante und Castellón, die Ribera del Ebro in La Rioja, Álava, das Zentrum Navarras sowie die Vega del Segura. Auch die Sierra de Madrid, der Großraum Madrid, Badajoz, Cáceres, Barcelona, Girona, Albacete, Ciudad Real, Cuenca, Toledo, Ávila, Burgos sowie Cádiz, Córdoba, Huelva, Jaén und Sevilla sind betroffen. Die gelbe Warnstufe (geringere Gefahr) wurde unter anderem für die westlichen Kanaren, Teile des Baskenlandes, Navarras, Murcias, Galiciens und der Balearen ausgesprochen.
Temperaturen jenseits der 40 Grad
Die Aemet prognostiziert für den Großteil der Halbinsel und die Inseln Höchstwerte von 36 bis 38 Grad Celsius. Ausgenommen bleiben Hochlagen sowie die nördlichen Küsten und die Küste des Alborán-Meeres. In den Flusstälern von Ebro, Tajo, Guadiana und Guadalquivir, im Südwesten, der Küste Valencias, Murcias sowie im Süden der Provinzen Huesca und Lleida werden sogar 40 bis 42 Grad erwartet. Die Tiefsttemperaturen fallen in den mediterranen Küstenregionen, im Südwesten, dem Ebrotal und auf den Kanaren nicht unter 20 Grad. In einigen Tallagen und der Südseite der Kanaren bleiben die Nächte mit über 25 Grad tropisch.
Gewitter und instabile Luft
Trotz der vorherrschenden stabilen Wetterlage führt ein Höhenkaltlufteinbruch im Zentrum der Halbinsel zu lokaler Instabilität. Die Aemet erwartet am Nachmittag Gewitter mit sehr starken Windböen, insbesondere im Iberischen und Zentralsystem, auf beiden Hochebenen, der Kantabrischen Kordillere und dem oberen Ebro. In Galicien und an der Kantabrischen Küste bilden sich morgendliche Nebel und tiefe Wolken. Auf den Kanaren wechseln sich Wolkenfelder im Norden der westlichen Inseln mit leichter Calima in der Höhe ab. Der Wind weht im Kantabrischen Meer schwach aus West, im Landesinneren schwach und wechselhaft, im Mittelmeerraum als Seewind. Auf den Kanaren herrscht mäßiger Nordwind.
Quelle: 20minutos.es