
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Partielle Mondfinsternis über der Axarquía
Am frühen Morgen des 28. August 2026 taucht der Mond teilweise in den Erdschatten ein. Die partielle Mondfinsternis wird in weiten Teilen Spaniens sichtbar sein – auch von der Axarquía aus, sofern das Wetter mitspielt und man früh aufsteht.
Das Maximum in der Axarquía
Nach Angaben des Instituto Geográfico Nacional (IGN) beginnt die Verfinsterung um 4:34 Uhr. Das Maximum ist gegen 6:12 Uhr erreicht, in der Axarquía etwas später, nämlich um etwa 6:38 Uhr. In Orten wie Torrox, Vélez-Málaga oder Algarrobo sollte man also kurz vor 6:40 Uhr nach Westen blicken. In Periana oder Alcaucín tritt es ein paar Minuten früher ein.
Der Mond steht dann allerdings nur noch knapp über dem Horizont. Ein freier Blick nach Westen ist daher entscheidend – etwa von einem Hügel oder einem unbehauten Strandabschnitt.
Ungefährlich und ohne Hilfsmittel
Anders als eine Sonnenfinsternis kann man eine Mondfinsternis ohne spezielle Brillen oder Filter beobachten. Der Erdschatten schiebt sich langsam über den Mond und färbt ihn in einem rötlichen Ton, den Astronomen als „Blutmond" bezeichnen. Schuld daran ist das Sonnenlicht, das in der Erdatmosphäre gebrochen wird und den langwelligen roten Anteil übrig lässt.
Ein Sommer der Himmelsereignisse
Erst am 12. August gab es eine totale Sonnenfinsternis, die in Spanien zu sehen war. Nun folgt die Mondfinsternis – beide zählen laut IGN zu den Höhepunkten des diesjährigen Sommerhimmels. Während in Spanien östlich der Hauptstadt die Mondphase vor dem Untergang endet, können westliche Gebiete wie die Kanaren oder Ceuta die ganze partielle Phase beobachten.
Wie das Online-Portal AxarquíaPlus berichtet, lohnt sich das frühe Aufstehen, da die Lichtverhältnisse für einen beeindruckenden roten Mond sorgen. Die beste Strategie: Ein Ort mit freier Sicht nach Westen, eine warme Jacke für die Nacht und etwas Geduld.
(Quelle: AxarquíaPlus)
Quelle: axarquiaplus.es