
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Flugzeug statt Bahn: Iberia rettet Andalusien
Notfallplan aus der Luft
Während die Schiene lahmt, hebt Madrid ab. Iberia reagiert mit voller Kraft auf die Zugausfälle nach dem schweren Unfall bei Urda in Toledo. Wer bis Ende November nach Andalusien muss, kann sich über ein außergewöhnliches Angebot freuen: 208 zusätzliche Flüge und über 43.000 extra Sitzplätze. Das entspricht einem Kapazitätsplus von satten 44 Prozent. Ein klares Signal an alle Reisenden, die zwischen Warten auf die Bahn und pünktlichem Ankommen wählen können.
Alle Flughäfen, keine Ausreden
Die Aufstockung liest sich wie ein Befreiungsschlag für den Süden Spaniens. Sevilla bekommt mit 84 Extra-Flügen und 16.142 Plätzen das größte Kontingent, dicht gefolgt von Málaga mit 62 Flügen und über 11.800 Sitzplätzen. Aber auch die kleineren Airports profitieren: Jerez, Granada und Almería erhalten zusammen mehr als 11.000 zusätzliche Sitzplätze. Hinzu kommen größere Flugzeuge auf den bestehenden Routen. Die Botschaft ist eindeutig: Iberia lässt Andalusien nicht im Stich.
Gedeckelte Preise statt Abzocke
Der Clou dieser Aktion ist die Preisbremse. Wer jetzt bucht, zahlt in der Touristenklasse maximal 99 Euro pro Strecke, in der Business-Klasse höchstens 149 Euro. Das ist mehr als fair und nimmt Kritikern den Wind aus den Segeln, die bei Krisen automatisch Wucherpreise erwarten. Zusammen mit den bereits seit dem 28. Oktober laufenden Verstärkungen summiert sich das Angebot bis Ende November auf stolze 61.402 Zusatzplätze. Eine Ansage, die zeigt, dass Luftfahrt und Bahn in Spanien offenbar nicht als Konkurrenten, sondern als Team agieren – zumindest wenn es darauf ankommt. Wie die Europa Press berichtet, bleibt der Preisdeckel bis zum 30. November aktiv. Für alle, die jetzt noch einen Herbsturlaub oder eine Geschäftsreise in den Süden planen, gibt es also keine Ausrede mehr: Andalusien ist erreichbar, bezahlbar und verdammt gut angebunden – ganz ohne Schienenchaos.
Quelle: europapress.es