Drei schwere Verkehrsunfälle fordern neun Todesopfer

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Spanien

Drei schwere Verkehrsunfälle fordern neun Todesopfer

von Jonas Beck

Chronologie eines tödlichen Sonntags

Ein Sonntag mit schweren Verkehrsunfällen: Auf spanischen Straßen ereigneten sich innerhalb weniger Stunden drei separate Unglücke, bei denen insgesamt neun Menschen starben und acht verletzt wurden – sechs von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Die Ereignisse erstreckten sich von der Mittelmeerküste im Osten bis zur andalusischen Südprovinz und schließlich nach Barcelona.

Erstes Unglück: Kollision auf der N‑340 in Castellón

Gegen 2:20 Uhr am frühen Sonntagmorgen kam es auf der Nationalstraße N‑340 bei Benicàssim zu einem Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Das Centro de Gestión de Tráfico und das Centro de Información y Coordinación de Urgencias (CICU) bestätigten, dass vier Menschen – drei Männer und eine Frau – noch am Unfallort starben. Sechs weitere Personen, alle männlich, wurden verletzt. Drei von ihnen erlitten Polytraumen, die anderen drei Prellungen unterschiedlichen Schweregrades. Rettungskräfte brachten vier Verletzte ins Hospital General de Castellón, zwei weitere ins Hospital de la Plana. Im Einsatz waren zwei SAMU‑Einheiten, zwei Einheiten des Soporte Vital Básico (SVB) und eine Einheit des Soporte Vital Avanzado de Enfermería (SVAE).

Zweites Unglück: Auto stürzt in Schlucht bei Málaga

Nur 18 Minuten später, um 2:38 Uhr, ereignete sich ein zweiter schwerer Unfall auf der Autovía A‑7 in Málaga. Laut dem Servicio de Emergencias 112 Andalucía prallten zwei Fahrzeuge auf Höhe der Ausfahrt Cerrado Calderón (Kilometer 979) zusammen. Dabei stürzte eines der Autos in einen nahegelegenen Abhang. Drei Personen – zwei Frauen und ein Mann – erlagen ihren Verletzungen. Rettungskräfte versorgten eine 64‑jährige Frau am Unfallort, ein 35‑jähriger Mann wurde mit Verletzungen ins Hospital Carlos Haya eingeliefert. An der Bergung waren Einheiten der Guardia Civil, der Feuerwehr, der örtlichen Polizei und des andalusischen Gesundheitsdienstes beteiligt.

Drittes Unglück: Flucht vor Polizei endet tödlich in Barcelona

Am Morgen desselben Tages, gegen 9:00 Uhr, kam es im Stadtteil Barcelona zu einem weiteren tödlichen Unfall. Nach Angaben der Mossos d’Esquadra war ein Fahrer auf der Flucht vor der Polizei, als er im Bereich der Carrer de Pallars in einen Zusammenstoß verwickelt wurde. Beide Fahrzeugführer starben noch an der Unfallstelle. Eine dritte Person wurde verletzt und vom Servei d’Emergències Mèdiques (SEM) in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr von Barcelona musste die Eingeschlossenen aus den Wracks befreien. Die Unfallaufnahme übernahm die Unidad Central de Atestados de Tráfico (UCAT) der Guardia Urbana.

Wie die spanische Nachrichtenplattform 20minutos.es unter Berufung auf die genannten Behörden meldet, laufen in allen drei Fällen die Ermittlungen zur genauen Klärung der Unfallursachen.


Quelle: 20minutos.es