
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
21-Jähriger stirbt in privatem Pool
Tödlicher Vorfall im Stadtteil El Palo
Ein junger Mann ist am frühen Morgen in einer privaten Schwimmanlage in Málaga ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen 21-Jährigen, dessen Identität noch nicht offiziell bestätigt wurde. Die Notrufzentrale 112 registrierte den Hilferuf gegen 8 Uhr – ein Anrufer meldete, dass eine Person regungslos im Wasser treibe.
Erfolglose Wiederbelebungsversuche
Sofort wurden der Rettungsdienst 061 sowie die örtliche Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte trafen wenige Minuten später an der Wohnung in der Calle Almendros ein. Trotz intensiver Bemühungen, den jungen Mann wiederzubeleben, gab es keine Chance: Er verstarb noch am Ort des Geschehens, ein Transport ins Krankenhaus war nicht mehr möglich.
Die genauen Umstände, die zu dem Unglück führten, sind noch unklar. Wie die Behörden mitteilten, liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen dauern an, eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache geben.
Solche Vorfälle werfen immer wieder Fragen nach der Sicherheit von privaten Pools auf. Laut Statistik ereignen sich die meisten Ertrinkungsunfälle in Deutschland und Spanien in den Sommermonaten – oft in unbeaufsichtigten Gewässern. Experten raten, niemals allein zu schwimmen und gerade in den frühen Morgenstunden vorsichtig zu sein. Der Vorfall in Málaga zeigt einmal mehr, wie schnell aus einem harmlosen Bad eine Tragödie werden kann.
Die Familie des Verstorbenen wurde informiert und wird derzeit seelsorgerisch betreut. Wie das Nachrichtenportal Axarquía Plus berichtet, handelt es sich um den ersten Todesfall dieser Art in der Gemeinde in diesem Jahr.
Quelle: axarquiaplus.es