
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
QOTSA rocken Sevilla 2027
Ein musikalisches Schwergewicht für den Sommer
Während andere Festivals noch um die Gunst des Publikums buhlen, legt das Icónica Occident Sevilla Fest bereits für 2027 nach. Mit Queens of the Stone Age (QOTSA) sichert sich die andalusische Veranstaltung einen Act, der wie kaum ein anderer für ungezügelte Rockenergie und kompromisslosen Sound steht. Wer jetzt noch behauptet, das Festival sei nur ein Abklatsch der großen europäischen Events, dem sei geraten, den Blick auf das Line-up zu werfen – es ist schlichtweg beeindruckend.
Der Auftritt der US-Band um Mastermind Josh Homme ist für den 20. Juni 2027 geplant. Die Organisation preist die Band als eine der prägendsten Rock-Institutionen der letzten Jahrzehnte – und hat damit nicht unrecht. Seit ihrer Gründung in der kalifornischen Wüste von Palm Desert in den 90ern hat die Gruppe einen Sound geschaffen, der gleichermaßen hypnotisch wie brachial ist. Ihre Alben wie „Rated R", „Songs for the Deaf" oder „...Like Clockwork" sind Meilensteine, die jede Playlist bereichern, die den Anspruch erhebt, die Entwicklung des Rock zu dokumentieren.
Neues Album als kreativer Befreiungsschlag
Während andere Bands im Retro-Modus verharren, schauen QOTSA nach vorne. Im Oktober 2026 erscheint mit „Perfecth" das neunte Studioalbum – ein Statement, das alle Zweifler eines Besseren belehren dürfte. Mit den ersten Auskopplungen „Easy Street" und „Insignificant Other" zeigen Homme und seine Mannen, dass sie auch nach Jahrzehnten noch in der Lage sind, die Grenzen des Genres auszuloten. Der Vorgänger „In Times New Roman..." von 2023 war bereits ein kraftvolles Zeichen, doch die neue Platte verspricht eine noch intensivere Reise durch Klangwelten, die zwischen düsterer Melancholie und roher Wut changieren.
Wer live erlebt hat, wie die Band Songs wie „No One Knows" oder „Go with the Flow" zelebriert, weiß: Das ist keine bloße Nostalgie-Show, sondern purer, ungefilterter Rock. Genau diese Intensität wird in Sevilla aufeinandertreffen – mit einem Publikum, das weiß, was es will.
Der Vorreiter aus Rotterdam
Doch der Abend wäre nicht komplett ohne den passenden Opener. Mit ZED hat das Festival einen Künstler verpflichtet, der die Genregrenzen sprengt. Der Niederländer, der aus der Underground-Rave-Szene Rotterdams stammt, verbindet in seinen legendären „Fugazzi"-Shows Rap, Punk, Hardcore und Techno zu einem Spektakel, das man gesehen haben muss. Sein Hit „Nobody" streamt millionenfach, und mit dem Album „No Enemies" (Mai 2026) hat er bereits den nächsten Wurf gelandet. ZED ist die perfekte Ergänzung zu QOTSA – ein Akt, der beweist, dass das Festival nicht nur auf etablierte Namen setzt, sondern auch auf den Sound von morgen.
Ein Festival mit Ambitionen
Das Icónica Occident Sevilla Fest hat sich in nur sechs Ausgaben zur Marke entwickelt. Die Liste der bisherigen Headliner liest sich wie das Who-is-Who der internationalen Musikszene: Von Patti Smith über Robbie Williams bis zu den Pet Shop Boys – kaum ein Genre bleibt unberührt. Auch 2027 ist die Auswahl beachtlich: El Barrio, SFDK, Rod Stewart und Camilo sind bereits bestätigt. Der Tickethandel für den QOTSA-Abend startet am 6. November um 10 Uhr – wer sich dieses Erlebnis entgehen lässt, ist selber schuld.
Der Veranstalter Green Cow Music, unterstützt von der Stadt Sevilla, setzt damit erneut ein Zeichen. In einer Zeit, in der viele Festivals stagnieren, zeigt dieses Event, wie man mit Mut und Weitsicht das Publikum begeistert. Sevilla wird im Juni 2027 nicht nur musikalisch zum Zentrum Europas – es wird der Ort sein, an dem Rockgeschichte geschrieben wird. Queens of the Stone Age beim Icónica Occident Sevilla Fest
Quelle: europapress.es