Ouigo kürzt Angebot bei Generalstreik drastisch

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Spanien

Ouigo kürzt Angebot bei Generalstreik drastisch

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Reduzierter Fahrplan trotz angekündigter Proteste

Der französische Bahnbetreiber Ouigo hat für den kommenden Generalstreik einen deutlich reduzierten Betrieb angekündigt. Wie das Unternehmen am Freitag in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, werden am 11. November 2026 lediglich 18 der insgesamt 26 regulär vorgesehenen Zugverbindungen angeboten. Die Entscheidung bedeutet, dass acht Verbindungen an diesem Tag komplett ausfallen werden.

Information und Entschädigung für betroffene Passagiere

Alle Reisenden, die ein Ticket für einen der gestrichenen Züge erworben haben, wurden nach Unternehmensangaben bereits per E-Mail über die Änderung informiert. Die Nachricht ging an die Adresse, die bei der jeweiligen Buchung hinterlegt wurde. Für die betroffenen Kunden bietet Ouigo zwei Optionen an: Sie können ihre Fahrkarte ohne zusätzliche Gebühren auf einen anderen Termin umbuchen oder den vollen Kaufpreis erstattet bekommen.

Unabhängig davon, für welche Variante sich die Fahrgäste entscheiden, stellt das Unternehmen eine zusätzliche Ausgleichszahlung in Aussicht. Diese beträgt 50 Prozent des ursprünglichen Ticketpreises und wird laut Mitteilung nicht erstattet, sondern den Kunden unabhängig von der gewählten Option gewährt.

Kundenservice bleibt erreichbar

Ouigo wies abschließend darauf hin, dass alle regulären Kontaktkanäle des Kundenservice während des Streiktags besetzt sein werden. Für Rückfragen zu den festgelegten Mindestleistungen verwies das Unternehmen auf seine offizielle Website, auf der die Details des Notfahrplans einsehbar sind.

Wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtet, sind die Sonderregelungen Teil der Vorkehrungen für den landesweiten Arbeitskampf, der für den 11. November angesetzt ist. Die konkreten Auswirkungen auf andere Verkehrsträger und Regionen waren zunächst nicht vollständig abzusehen, die Bahngesellschaften hatten ihre Notpläne jedoch bereits in den vergangenen Tagen schrittweise veröffentlicht. Quelle: Europa Press


Quelle: europapress.es