Ouigo erstattet Buskosten nach Unfall

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Andalusien

Ouigo erstattet Buskosten nach Unfall

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Kooperation für betroffene Fahrgäste

Der Zugbetreiber Ouigo hat auf die anhaltenden Streckensperrungen reagiert: Reisende, deren Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Madrid und Andalusien gestrichen wurden, können sich nun die Kosten für alternative Busfahrten erstatten lassen. Möglich macht das eine Vereinbarung mit dem Busunternehmen Movelia, wie die Bahngesellschaft am Samstag bekannt gab.

So funktioniert die Erstattung

Wer ein Ticket für einen ausgefallenen Ouigo-Zug auf der Verbindung Madrid–Andalusien gebucht hatte, kann über die eigens dafür eingerichtete Website von Movelia einen Busplatz buchen – und bekommt den vollen Kaufpreis zurück. Die Rückerstattung erfolgt laut Unternehmen auf das ursprüngliche Zahlungsmittel und wird von Movelia im Auftrag von Ouigo abgewickelt.

Das Angebot gilt für Fahrten im Zeitraum vom 28. Oktober bis zum 9. November – oder bis zur vollständigen Wiederaufnahme des Zugverkehrs, je nachdem, was zuerst eintritt. Wichtig: Der Name auf dem Busticket muss mit dem Namen auf dem ursprünglichen Zugticket übereinstimmen, und die Erstattung hängt von der Verfügbarkeit der Busplätze ab.

Wie das Unternehmen erläutert, sei die Maßnahme eine „kommerzielle Geste“ gegenüber den Fahrgästen, die wegen der fehlenden Infrastruktur-Kapazitäten ihre Reise nicht wie geplant antreten konnten.

Betroffene Strecken im Überblick

Abgedeckt sind die Verbindungen Madrid–Córdoba, Madrid–Málaga, Madrid–Sevilla, Córdoba–Sevilla sowie die Relationen von Saragossa und Barcelona nach Córdoba beziehungsweise Sevilla. Voraussetzung ist, dass die Buchung über das Reservierungssystem von Movelia läuft und dieselbe E-Mail-Adresse wie beim Ouigo-Kauf verwendet wird.

Der Bahnverkehr auf der Schnellfahrstrecke war nach einem schweren Unfall bei Urda in der Provinz Toledo unterbrochen worden. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten an der Infrastruktur dauern an.


Quelle: europapress.es

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