MWC: Neue Halle soll mehr Platz für Zukunft bieten

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Barcelona

MWC: Neue Halle soll mehr Platz für Zukunft bieten

von Clara Weber

Expansion soll MWC-Laufbahn verändern

John Hoffman, CEO der GSMA Ltd., blickt mit großen Erwartungen auf die geplante Hall Zero des Mobile World Congress (MWC). Wie Hoffman gegenüber Europa Press erklärte, soll die neue Halle auf dem Gelände der Fira de Barcelona Gran Via, deren Fertigstellung für 2028 vorgesehen ist, “mehr Interesse” für das weltgrößte Mobilfunkevent generieren. Die Kernidee: Nicht nur mehr Besucher, sondern auch eine größere Vielfalt von Unternehmen, Industrien und gesamten Ökosystemen sollen Platz finden.

Mehr Raum für mehr Themen – und weniger Gedränge

Der praktische Nutzen ist für Hoffman klar. “Der Dienstag Nachmittag in Halle 3 ist momentan sehr schwer”, beschreibt er die aktuellen Engpässe. Die neue Halle mit ihren zusätzlichen 60.000 Quadratmetern soll Abhilfe schaffen und die Personendichte während des Kongresses reduzieren. Hoffman räumt ein, dass eine stufenweise Expansion über mehrere Jahre ideal gewesen wäre, doch der jetzt geplante große Schritt ermöglicht eine komplette Neuordnung.

Mit dem zusätzlichen Raum wird auch die Talent Arena, ein wichtiger Bereich für Karriere und Bildung, endlich auf dem Hauptgelände untergebracht werden können. Hoffman prognostiziert, dass dies allein mindestens 20.000 zusätzliche Besucher bedeutet. Seine persönliche Schätzung geht sogar von einem Gesamtwachstum von rund 30.000 Teilnehmern aus.

Rollewechsel, aber keine Distanz zur Stadt

Ein persönlicher Wechsel steht für Hoffman an: Ab dem 1. Juli wird er von seiner Position als CEO der GSMA Ltd. zum Chairman des Unternehmens aufsteigen. Doch für seine Rolle während des MWC in Barcelona sieht er keine Veränderung. “Ich werde einfach weiter das tun, was ich immer getan habe”, sagte er. Der neue Titel werde ihm lediglich weniger Verpflichtungen bei anderen GSMA-Events weltweit bringen, nicht weniger Engagement für Barcelona.

Auf die Frage, welches Legacy er in der Stadt hinterlassen möchte, antwortete Hoffman mit einem Blick auf Professionalität und Verlässlichkeit: “Man möchte die Arbeit einfach gut machen, egal was passiert.” Er hob die “kämpferische Mentalität” und das kompetitive Umfeld von Barcelona hervor, die es ermöglicht haben, dass Stadt und Kongress in den zwei Dekaden seit 2006 gemeinsam gewachsen sind.

Wirtschaftlicher Impact durch “qualitativ hochwertigen Tourismus”

Hoffman wies auch auf den wirtschaftlichen Wert des MWC für Barcelona hin. Das Event bringe “qualitativ hochwertigen, business-orientierten und professionellen Tourismus” in die Stadt. Dieser sei respektvoll und investiere entsprechend: “Es geht nicht nur darum, zu kommen und alles auszunutzen”, so seine Beschreibung. Die enge Verbindung zwischen Barcelona und dem MWC bleibt also, auch mit neuer Halle und in neuer Funktion für Hoffman, ein zentrales Thema.

Quelle: Europa Press


Quelle: europapress.es

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