Frontalzusammenstoß auf der A-7 nach Fahrt in falscher Richtung

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Marbella

Frontalzusammenstoß auf der A-7 nach Fahrt in falscher Richtung

von Jonas Beck

Untersuchung nach tödlichem Gegenverkehr-Unfall auf der A-7

Ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am Donnerstagabend auf der Autovía del Mediterráneo (A-7) in der Nähe von Marbella. Nach ersten Erkenntnissen der Guardia Civil, wie dieser Redaktion mitgeteilt wurde, fuhr ein 68-jähriger Fahrzeugführer in falscher Richtung, was zu einem Frontalzusammenstoß führte. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.

Notrufe und koordinierter Rettungseinsatz

Bereits Minuten vor dem fatalen Zusammenstoß gingen bei der Notrufzentrale 112 mehrere Anrufe ein, die vor einem Fahrzeug im Gegenverkehr auf der Autobahn warnten. Der konkrete Unfallhinweis erfolgte laut Quellenangaben kurz nach 22:20 Uhr. Der meldende Zeuge gab eine Frontalkollision mit eingeklemmten und verletzten Personen auf Höhe des Kilometers 1044 in Richtung San Pedro Alcántara an.

Daraufhin aktivierte die Koordinierungszentrale einen umfangreichen Rettungseinsatz. Das Notfallzentrum 061 entsandte drei Rettungsfahrzeuge, darunter einen Intensivtransportwagen. Parallel alarmierte man die Feuerwehr, die Verkehrseinheit der Guardia Civil sowie den Straßenunterhaltsdienst. Auch Beamte der örtlichen Polizei von Marbella eilten zum Unfallort.

Opferbilanz und laufende Ermittlungen

Einsatzkräfte der Feuerwehr bestätigten dem Notdienst 112, dass bei dem Unfall eine Person ums Leben kam und eine weitere schwer verletzt wurde. Das tödliche Opfer war der 68-jährige Fahrer, der sich im Gegenverkehr befunden hatte. Die schwer verletzte Person wurde in das Hospital Costa del Sol gebracht.

Die Ermittlungen der Guardia Civil zur genauen Unfallursache sind weiterhin im Gange. Laut den konsultierten Quellen steht die Untersuchung unter anderem unter dem Vorbehalt einer gerichtsmedizinischen Autopsie. Diese soll klären, ob der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen Substanzen stand, oder ob dieser Aspekt ausgeschlossen werden kann.


Quelle: diariosur.es