
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Flächenbrand bei Sevilla fordert fünf Feuerwachen
Flammen in der Nähe des Kanals
Ein Großfeuer hält die Einsatzkräfte in der Provinz Sevilla seit dem späten Nachmittag in Atem. In der Gemeinde Los Palacios und Villafranca steht eine ausgedehnte Grasfläche in Brand. Das Feuer wütet in der Nähe des Landguts Cortijo Monroy und entlang des sogenannten Kanals der Gefangenen (Canal de los Presos). Eine dichte Rauchsäule ist weithin sichtbar.
Koordinierter Löschangriff
Wie die Provinzverwaltung mitteilt, gingen bei der Einsatzzentrale über den Notruf 112 Andalusiens mehrere Meldungen ein. Daraufhin wurde umgehend der Löschzug alarmiert. Da es sich um ein größeres Areal handelt, das in Flammen steht, entschieden die Koordinatoren, Kräfte aus gleich fünf verschiedenen Stützpunkten zusammenzuziehen.
Im Einsatz sind die Einheiten aus Los Palacios, Utrera, Alcalá de Guadaíra, Arahal und Dos Hermanas. Schwere Technik kommt zum Einsatz: Drei Schwerlastlöschfahrzeuge vom Typ „Bomba Rural Pesada“ sind aus Arahal, Utrera und Los Palacios angerückt. Zusätzlich unterstützt ein Tanklöschfahrzeug aus Alcalá de Guadaíra die Maßnahmen, ein weiteres Einsatzfahrzeug aus Dos Hermanas dient als logistische Unterstützung.
Keine Gefahr für Anwohner
Trotz der beeindruckenden Dimensionen des Feuers besteht nach Angaben der Behörden keine unmittelbare Gefahr. Weder sind Personen betroffen, noch müssen Verkehrswege gesperrt werden. Die Feuerwehrleute konzentrieren sich derweil darauf, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Der Brand gilt nach wie vor als aktiv. Die Beamten des diensthabenden Führungsstabs leiten die Löscharbeiten vor Ort. Wie das Nachrichtenportal Europa Press berichtet, dauern die Arbeiten zur Eindämmung der Flammen weiterhin an.
Quelle: europapress.es