
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Feuer in Can Picafort: Holzlager gerettet
Schnelle Reaktion verhindert größeren Schaden
Es hätte viel schlimmer kommen können. Am Donnerstagnachmittag sorgte ein Feuer im Gewerbegebiet von Can Picafort für einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Innerhalb von nur 90 Minuten war die Lage jedoch wieder unter Kontrolle – ein Beweis für die Schlagkraft der mallorquinischen Feuerwehr.
Gegen 15 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf einem unbebauten Grundstück Flammen aus einer Böschung schlugen. Die Feuerwehr von Mallorca rückte umgehend mit den Löschzügen aus Alcúdia und Inca an. Zudem wurde der Löschhubschrauber "Sa Milana" aus der Luft eingesetzt, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
Der Einsatz war dringend nötig: Die Flammen hatten bereits die Seitenwand einer Lagerhalle erfasst, in der Holzmaterialien gestapelt waren. Glücklicherweise blieb es bei einem Sachschaden an der Fassade, der Inhalt des Lagers konnte weitgehend geschützt werden. Auch das Institut Balear de la Natura (Ibanat) unterstützte die Löscharbeiten von der Luft aus.
Gegen 16:30 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die letzten Glutnester wurden abgelöscht, die Brandwache übernahm die Absicherung der Stelle. Die Ursache für den Ausbruch ist bislang unklar – die Ermittlungen laufen.
Doch dieser Vorfall wirft eine entscheidende Frage auf: Wäre die Bilanz ohne die rasche Koordination zwischen Boden- und Luftkräften genauso glimpflich ausgefallen? Wohl kaum. Wieder einmal zeigt sich, dass gut ausgestattete Einsatzkräfte keine Selbstverständlichkeit sind – sie sind das Fundament für Sicherheit in den industriellen Zentren der Insel. Kritische Stimmen, die an solchen Investitionen sparen wollen, sollten sich diese Brandbekämpfung als lehrreiches Beispiel vor Augen führen.
Quelle: europapress.es