Euskalmet präsentiert Frühwarnsysteme für Küstenrisiken

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Irun

Euskalmet präsentiert Frühwarnsysteme für Küstenrisiken

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Neue Instrumente gegen den Klimawandel

Die baskische Wetteragentur Euskalmet hat auf dem internationalen Kongress Uhinak in Irun (Gipuzkoa) ihre jüngsten Fortschritte bei der Überwachung und Vorhersage von Risiken im Küstenbereich vorgestellt. Die Veranstaltung, die sich mit den Herausforderungen des Klimawandels und extremer Wetterphänomene an der Atlantikküste befasst, brachte Fachleute aus Verwaltung, Forschung und Wissenschaft zusammen.

KI-gestützte Risikoanalyse im Mittelpunkt

Im Rahmen des Fachblocks zu Küstenrisiken präsentierte Santiago Gaztelumendi, Direktor für Strategie und Koordination bei Euskalmet, das aktuelle Überwachungsmodell der Agentur. Dieses System zielt darauf ab, das Verständnis für meteorologische Extremereignisse und deren Auswirkungen auf die baskische Küste zu vertiefen.

Darüber hinaus stellte die Agentur drei weitere Projekte vor, die sich mit der Modellierung und operativen Überwachung des Küstenraums befassen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, um die Folgen von Sturmfluten und Meeresanomalien präziser zu simulieren.

Europäische Zusammenarbeit als Fundament

Ein Teil dieser Vorhaben ist in das EU-Projekt Regions4Climate eingebettet. Zusätzlich wird die Arbeit durch die baskischen Vizeministerien für Katastrophenschutz und Umwelt kofinanziert. Mit diesen Maßnahmen will Euskalmet laut eigenen Angaben die Grundlage für bessere Entscheidungen im Katastrophenfall schaffen und gleichzeitig den Austausch mit anderen Küstenregionen fördern.

Wie die Agentur weiter mitteilte, sollen die neuen Werkzeuge nicht nur Behörden, sondern auch lokalen Akteuren dabei helfen, rechtzeitig auf Gefahren zu reagieren. Die Erkenntnisse aus Irun fließen nach Angaben von Euskalmet direkt in die Weiterentwicklung der Warnsysteme im Baskenland ein. Zudem dienen sie als Referenz für internationale Kooperationspartner im Bereich des Küstenmanagements.


Quelle: europapress.es

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