Drei Unfälle blockieren die A7 auf der Costa del Sol

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Marbella

Drei Unfälle blockieren die A7 auf der Costa del Sol

von Clara Weber

Rushhour mit mehreren Zwischenfällen

Der späte Nachmittag auf der stark befahrenen Autobahn A7 an der Costa del Sol entwickelte sich am Montag zu einer besonders chaotischen Phase für Pendler und Reisende. In kurzer Folge sorgten drei separate Verkehrsincidente für massive Behinderungen in Richtung der Provinzhauptstadt Málaga.

Die Probleme begannen bereits um 15:40 Uhr, wie die Dirección General de Tráfico (DGT) bestätigte. Auf der A7 bei Torremolinos geriet ein Fahrzeug in Brand. Das vollständig ausgebrannte Auto blockierte den rechten Fahrstreifen und zog einen Großaufmarsch der Einsatzkräfte nach sich. Der Servicio de Emergencias 112 Andalucía mobilierte Feuerwehr, Verkehrspolizei und Straßenwartung.

Kettenreaktion auf der Autobahn

Fast zeitgleich, nur wenige Kilometer weiter in Benalmádena, kollidierten drei Fahrzeuge – zwei Transporter und ein Auto. Auch hier mussten die Koordinierungszentrale von 112 und die DGT Ressourcen aktivieren, einschließlich medizinischer Dienstleister. Glück im Unglück: Bei beiden frühen Vorfällen gab es keine ernsthaften Personenschäden zu beklagen. Die blockierten Fahrzeuge konnten nach den Lösch- und Sicherungsarbeiten abtransportiert werden, wodurch die Staubildung zunächst zurückging.

Gegen 18:20 Uhr folgte dann ein dritter Störfall, der die gerade wieder anlaufende Verkehrsdynamik erneut aus dem Takt brachte. An der Einfahrt zum Nagüeles-Tunnel in Marbella ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall zwischen drei Autos. Dieser verursachte nochmals etwa zwei Kilometer lange Rückstauungen.

Hintergrund: Belastete Hauptverkehrsachse

Die A7, auch als Autovía del Mediterráneo bekannt, ist eine der wichtigsten und am stärksten frequentierten Verkehrsachsen im Süden Spaniens. Sie verbindet die gesamte Küste und ist insbesondere während der touristischen Hochphasen und an Werktagen stark belastet. Solche Serien von Unfällen, selbst ohne gravierende Verletzungen, zeigen die fragile Balance des Verkehrsflusses auf dieser Strecke.

Wie die DGT weiter berichtete, gab es parallel auch in anderen Abschnitten der Region Verkehrsprobleme, etwa in San Pedro de Alcántara oder auf der A357 Richtung Campillos. Die schnell koordinierte Antwort der Einsatzkräfte aller beteiligten Dienststellen – von der Guardia Civil bis zum Consorcio Provincial de Bomberos – konnte die Situation jedoch immer wieder entschärfen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleisten.


Quelle: malagahoy.es