Amundi erwirbt Luxushotel auf Mallorca

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Soller

Amundi erwirbt Luxushotel auf Mallorca

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Transfer in der Serra de Tramuntana

Der österreichische Immobilienkonzern JP Immobilien hat seine Hotelimmobilie im Nordwesten Mallorcas veräußert. Käufer des Vier-Sterne-Hauses „Bikini Island & Mountain Port de Sóller“ ist Amundi Real Estate Italia SGR. Das bestätigen übereinstimmende Unternehmensangaben. Amundi zählt zu den größten Vermögensverwaltern Europas und rangiert weltweit unter den ersten zehn.

Das Objekt liegt eingebettet in die Berglandschaft der Serra de Tramuntana. Es umfasst 114 Zimmer und Suiten, die sich über 5.600 Quadratmeter verteilen. Die Ausrichtung des Hauses erfolgt ausschließlich auf erwachsene Gäste. Zur Ausstattung gehören drei Gastronomiebereiche, darunter das Restaurant NENI, sowie ein Außenpool und ein Wellnessbereich.

Vom Umbau zur Premiummarke

JP Immobilien hatte die Liegenschaft im Jahr 2018 erworben und grundlegend renovieren lassen. Anschließend positionierte das Unternehmen das Hotel unter dem Lifestyle-Konzept der Marke Bikini Island & Mountain Hotels. Diese Marke geht auf die Gründer der 25hours Hotels zurück.

Der Verkauf erfolgte nach einem gezielten Auswahlverfahren, an dem internationale Investoren beteiligt waren. Die Transaktionsberatung übernahm das Maklerhaus Christie & Co. Für JP Immobilien ist die Transaktion ein abgeschlossener Wertschöpfungszyklus: Das Unternehmen hat die Immobilie entwickelt, repositioniert und nun mit Gewinn veräußert.

Strategische Bedeutung für den Markt

Der Eigentümerwechsel gilt als richtungsweisend für das balearische Immobiliensegment. Traditionell dominieren dort private Käufer und familiengeführte Hotelgruppen. Dass nun ein institutioneller Akteur wie Amundi einsteigt, werten Marktbeobachter als Signal für das wachsende Interesse großer Kapitalsammler an erstklassigen Urlaubsimmobilien im westlichen Mittelmeer.

Für Amundi sind vor allem die regulatorischen Rahmenbedingungen entscheidend. Mallorca hatte 2022 einen Hotelstopp beschlossen, der die Schaffung neuer Bettenkapazitäten begrenzt. Bestehende Häuser an gefragten Standorten wie Port de Sóller gewinnen dadurch strategisch an Wert. Die Akquisition passt damit in die Anlagestrategie, die auf Destinationen mit begrenztem Angebot und stabiler Nachfrage setzt.


Quelle: europapress.es

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