Spanische Geburtenrate zeigt Erholungstendenz

Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.

Spanien

Spanische Geburtenrate zeigt Erholungstendenz

von Redaktion1 Min. Lesezeit

Leichter Anstieg der Geburten

Die Zahl der Neugeborenen in Spanien hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 weiter erholt. Nach Schätzungen des Nationalen Statistikinstituts (INE) wurden zwischen Januar und Juni insgesamt 156.887 Babys geboren – ein Plus von 1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als 155.231 Geburten verzeichnet wurden. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, der im vergangenen Jahr den langjährigen Rückgang beendet hatte. Die Daten des INE zeigen jedoch, dass das Niveau von vor zehn Jahren noch deutlich unterschritten wird: Im ersten Halbjahr 2016 waren es 43.368 Geburten mehr.

Details zur Altersstruktur

Besonders auffällig ist die Entwicklung bei der Altersstruktur der Mütter. Im Juni 2026 übertraf die Zahl der Geburten von Müttern über 40 Jahren (2.758) erstmals die der Mütter unter 25 Jahren (2.506). Die mit Abstand häufigste Altersgruppe bleibt jedoch die der 30- bis 34-Jährigen mit 8.643 Geburten im sechsten Monat des Jahres, gefolgt von den 35- bis 40-Jährigen (7.754).

Regionale Unterschiede

Die Entwicklung fällt regional unterschiedlich aus. In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichneten unter anderem Andalusien, Asturien, Kastilien und León, Katalonien, die Valencianische Gemeinschaft, Madrid, Murcia und La Rioja Zuwächse. Rückgänge gab es dagegen auf den Balearen, den Kanarischen Inseln, in Kantabrien, Kastilien-La Mancha, Extremadura, Galicien, im Baskenland sowie in den Autonomiestädten Ceuta und Melilla.

Trendwende nach zehn Jahren

Der jüngste Anstieg reiht sich in eine Entwicklung ein, die im Vorjahr begonnen hatte. 2025 wurden in Spanien 321.164 Neugeborene registriert – ein Plus von 0,99 % gegenüber 2024, als mit 318.005 Geburten der tiefste Stand seit Beginn der Datenerfassung erreicht worden war. Das INE hatte die neuen Zahlen am Mittwoch veröffentlicht.


Quelle: 20minutos.es

Mehr aus Spanien