
Symbolfoto: Dient der Illustration und ist nicht zwingend orts- oder personengebunden.
Neue Rettungsdrones und Wasserhunde sichern Strände
Die Sommersaison an der Küste beginnt mit einem umfangreichen Sicherheitskonzept. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, ist der Rettungsdienst an den Stränden von Torrox Costa ab sofort bis Mitte September im Einsatz. Im Fokus stehen dabei moderne Technologien und speziell geschulte Teams.
Ein Modell mit Vorbildcharakter
Bürgermeister Óscar Medina betonte bei der Vorstellung des Teams, dass die Gemeinde auf ein modernes und effektives Modell setze. Dies sei notwendig, da die Strände von Torrox aufgrund des als „Bestes Klima Europas“ beworbenen Wetters bereits weit vor dem kalendarischen Sommerbeginn stark frequentiert seien. Die Stadt habe die personellen und technischen Ressourcen daher erneut vorgezogen. „Wir haben die modernste Ausrüstung, um an den Stränden des besten Klimas in Europa für maximale Sicherheit zu sorgen“, sagte Medina. Ein besonderes Augenmerk liege auf der Integration technischer Hilfsmittel wie Überwachungs- und Rettungsdrohnen. Zudem setze man weiterhin auf den pionierhaften Service von spezialisierten Wasserrettungshunden – eine Initiative, die bereits im vergangenen Jahr für überregionales Medienecho sorgte.
Verstärktes Team an Land, Wasser und aus der Luft
Der Sicherheitsdienst wird von Provita Málaga durchgeführt. Deren Verantwortlicher, Antonio J. Jerez, gab die konkreten Zahlen bekannt: Zwei Koordinatoren, 24 Rettungsschwimmer, drei Bootsführer, drei Rettungstaucher, sieben Sanitäter, ein Drohnenpilot und ein Hundeführer mit seinem Rettungshund bilden den Kern des Teams. In den Hauptferienmonaten Juli und August kommen noch ein Kommunikationsmitarbeiter und drei Strandlotsen hinzu, die für Prävention und Information zuständig sind. Die materiellen Ressourcen umfassen zwei geländegängige Fahrzeuge, ein Versorgungsfahrzeug, zwei Jet-Skis und zwei Drohnen. Eine Drohne ist für den unmittelbaren Rettungseinsatz auf dem Wasser ausgerüstet, eine zweite übernimmt Aufgaben der Überwachung, Prävention und kann über Lautsprecher Warnungen ausgeben.
Appell an die Eigenverantwortung der Badegäste
Trotz des hohen technischen und personellen Aufwands appellierte der Bürgermeister nachdrücklich an die Vernunft der Strandbesucher. Die Sicherheit an den Stränden sei eine geteilte Verantwortung zwischen den Rettungsdiensten und den Badenden selbst. Es sei entscheidend, die Flaggenhinweise und Sicherheitsempfehlungen zu beachten, besonders bei unruhiger See. Dieser Aufruf erfolgte vor dem Hintergrund eines traurigen Vorfalls. Erst am Freitag vor der Präsentation waren an den Stränden der Gemeinde zwei ältere Personen verstorben. Medina richtete sein Beileid aus und mahnte besonders für Kinder, Senioren und Ortsunkundige zu größter Vorsicht. Der erweiterte Dienst wird von fünf Rettungsstationen entlang der Küste aus operieren. Alle Rettungsschwimmer verfügen laut Angaben der Organisatoren über eine spezielle Ausbildung für Einsätze in der Natur, um für jede Eventualität gewappnet zu sein.
Quelle: axarquiaplus.es